12. Kapitel: Neu in John Maritus Levritan

Ich bin soweit. Es kann weitergehen. Ich bin endlich bereit, es mit Yulon und John aufzunehmen, ich weiß jetzt das Yulons Tod viel gutes gebracht hat. Doch erstmal Training. Ich frage: „Kannst du gut kämpfen Xet?“ Er sagt: „Mehr oder weniger, könnte besser sein.“ Ich grinse: „Bei mir genauso, Logan, kannst du uns trainieren?“ Logan nickt: „Mit Sicherheit.“ Ich ziehe mich erstmal um, hinter der Trennwand. Blaues Hemd und schwarze, anliegende Hose, dazu schwarze Stiefel und meine Dolche in ihren Scheiden, an meinem Oberschenkel. Ich mache mir noch einen Zopf und komme dann hervor: „Bin bereit, wir gehen am besten zum Trainingsplatz.“ Xet geht vor, Logan und ich folgen ihm. Wir gelangen sehr schnell am Platz an. Logan stellt sich vor Xet und mich. Er benutzt fürs erste seine Dolche, die er aus seinen Stiefeln zieht. Er sticht einen nach hinten, tritt mit dem Bein und sticht den anderen hinter sich. Xet und ich machen ihm nach. Ich weiß, jeder hat seinen Kampfstil, deshalb wird das hier auch nicht lange dauern, da wir Kämpfen werden, gegeneinander aber so das niemand schwer verletzt wird. Logan: „Na los, strengt euch an. Ich weiß schon, der Ansporn fehlt, das ist eine andere Situation, ihr werdet gegeneinander kämpfen, der der am Boden liegt und auf diesen dreimal schlägt hat verloren.“ In Gedanken bin ich beeindruckt, bester Ritter den ich habe, auf jeden Fall. Xet und ich stellen uns gegenüber. Wir verneigen uns kurz und dann gibt Logan das Startzeichen. Wir gehen im Kreis, keiner von uns will angreifen. Doch dann fängt Xet an. Er rennt auf mich zu, dann springt er ab und will mich mit einem Tritt treffen. Ich ducke mich und stell mich wieder hin, Xet ist auf den Boden gefallen. Doch das hält ihn nicht lange auf, er springt auf die Beine und dreht sich wieder zu mir. Dann rennt er auf mich zu, er nimmt sich seine Dolche, ich zücke meine Dolche ebenfalls. Ich wehre seine Schläge, mit meinen Dolchen ab. Dann gebe ich ihm einen Tritt in die Bauchkuhle, er stürzt zu Boden. Ich setze mich schnell auf ihn, ich lege meine linke Kniescheibe zwischen seine Rippen, den rechten Fuß stelle ich auf seine Armkuhle. Ich habe ihn. Ich nehme mit meiner linken Hand, einen meiner Dolche und lege die spitze davon an seinen Hals. Xet klopft dreimal auf den Boden. Logan: „Und Ihr sagt, Ihr benötigt Training?“ Ich hebe nur die Schultern, dann gehe ich von Xet runter, stecke meine Dolche zurück in die Scheide und helfe Xet hoch. Xet: „Ihr seit wirklich gut.“ Ich grinse: „Danke.“ Ich bin gut im Kämpfen. Scheinbar verlerne ich nicht. Hat sicherlich Vorteile. Dann sehe ich Levrox. Ich grinse: „Was suchst du hier?“ Levrox erwidert: „Darf ich jetzt nicht mal mehr, meiner Schwester zu sehen?“ Ich antworte: „Es ist unhöflich, auf eine Frage, mit einer gegen Frage zu antworten.“ Levrox grinst: „Nur wenn man zum Adel gehört.“ Ich schüttele ironisch den Kopf: „Du gehörst doch auch dazu.“ Levrox Gesicht verfinstert sich: „ICH will aber nicht dazu gehören!“ Er klang wütend, doch er hat die Wut unterdrückt. Ich sehe wie er weg geht. Ich sehe ihm hinter her. Logan meint: „Können wir weiter machen?“ Xet sagt: „Ja gleich. Xalia, vielleicht solltet Ihr eurem Bruder nach gehen.“ Ich sehe ihn an, doch er nickt. Ich renne Levrox hinterher. Xet wird mit Logan trainieren. Aber das ist mir egal. Ich kann mir schon denken, wo ich Levrox finde. Da wo ich denke, finde ich ihn auch, an einem kleinen See mit ein paar Bäumen. Ich sehe ihn an, er sagt: „Ich wollte nie zum Adel gehören, Xalia.“ Ich sehe ihn besorgt an: „Ich weiß was du meinst, aber man kann nicht ändern, wer man ist.“ Er nickt aber sieht mich nicht an, sondern sieht in das Wasser. Er meint: „Wie waren sie? Unsere Eltern meine ich.“ Ich denke nach, doch ich weiß ja selbst nicht mehr viel über sie: „Ich weiß nicht mehr genau, aber ich weiß, das sie all das Gute, was du besitzt in sich hatten. Deshalb erinnerst du mich sehr an Vater.“ Er sieht mich an und grinst etwas: „Alles gute ja?“ Ich nicke. Levrox fragt: „Du mochtest unseren Vater sehr was.“ Ich nicke und bekomme tränen in den Augen: „Ja, ich habe ihn geliebt, er hat mich so viel gelehrt und dann....“ Ich weine: „Ich weiß nicht, wie ich es weiter ohne ihn schaffen soll, aber ich mache weiter, egal wie schwer es wird. Außerdem habe ich ihm etwas versprochen, ich habe ihm Versprochen das ich, ich das zu Ende bringe, was er angefangen hat.“ Levrox steht auf und stellt sich zu mir, er nimmt mich in den Arm: „Ich weiß wie schwer dir alles fallen muss. Genauso schwer, wie es für mich war euch zu verlassen, meine Familie zu verlassen.“ Ich drücke mich an ihn. Ich sage: „Danke.“ Er hält mich auch im Arm. Dann höre ich wen, ein Kind: „Papa?! Papa!“ Dann sehe ich es, es rennt auf uns zu, ich lasse von Levrox ab und deute auf das Kind. Levrox geht in die Hocke und öffnet seine Arme, das Mädchen rennt in diese. Levrox: „Xenia..“ Ich verstehe, seine Tochter. Dann höre ich eine Frau rufen: „Xenia?!“ Xenia ruft: „Mami! Ich hab Papi gefunden.“ Das muss also seine Frau Marie sein. Sie kommt um die Ecke und sieht Levrox und mich: „Xenia, komm hier her!“ Xenia sagt: „Nein! Ich will bei Papi bleiben!“ Marie: „Xenia!“ Doch Xenia bleibt bei Levrox, welcher sich schon hingestellt hat: „Marie.“ Marie steht sauer an der Ecke und geht dann auf Levrox zu, sie gibt ihm eine Back pfeife: „Das ist dafür, das du ohne auch nur ein Wort zu sagen, gegangen bist. Weißt du wie ich mich gefühlt habe, Levrox? Und dann sehe ich dich, mit einer anderen Frau!“ Sie sieht mich an, ich sage: „Aber...“ Sie unterbricht: „Halt du dich da bloß raus! Was glaubst du eigentlich, wer du bist hm? Mir einfach meinen Ehemann weg zu nehmen und einer Tochter, ihres Vaters zu berauben!?“ Levrox: „Hör doch mal zu! Sie ist meine Schwester! Und benötigt meine Hilfe!“ Ich benötige seine Hilfe? Seid wann?! Ich frage: „Deine Hilfe?“ Levrox hält meinen Mund zu. Das ist gemein, aber ich überlasse ihm die Diskussion. Marie: „Deine Schwester ist dir also wichtiger?! Dann hättest du es mir auch so sagen können.“ „Ging nicht. Du wärst mit gekommen.“,meint Levrox. Marie: „ICH BIN JETZT SOWIESO HIER!“ Levrox ist still, ich sehe zu Xenia welche sich die Ohren zu hält, dann schlage ich Levrox Hand weg: „Siehst du nicht was du da tust?!“ Ich nehme Xenia in den Arm: „Ist ja gut, Tante Xalia ist ja da. Unverantwortlich, sich vor einem Kind zu streiten und dann noch vor dem eigenen!“ Ich gehe weg mit Xenia im Arm. Levrox hatte nur ein grinsen im Gesicht, so können die zwei sich ausdiskutieren. Xenia kuschelt sich in meinen Arm. Sie ist ziemlich süß. Xenia schläft in meinem Arm ein, ich gehe mit ihr auf mein Zimmer und lege sie auf mein Bett. Ich streife ihre Haare aus ihrem Gesicht und dann grinse ich. Sie erinnert mich irgendwie an mich. Ich war auch immer Papa-Kind. Habe nie auf meine Mutter gehört, aber hatte sie dennoch unendlich dolle Lieb. Ich hoffe nur, das sie nicht so wird wie ich. Aber es wird ihr sowieso anders ergehen. Sie sah zu wie ihre Eltern stritten. Das tut mehr weh, als alles schlimme auf der Welt, zu sehen zu müssen wie sich die eigenen geliebten streiten. Ich habe wohl doch Glück, das meine Eltern nicht mehr sind. Ich lege mich zu Xenia und sie kuschelt sich im Schlaf an mich. Ich streichele sanft ihren Hinterkopf. Ich mag sie. Yulivon und Yulissa haben eine gute Cousine. Ich bin glücklich, doch jetzt wo ich hier so liege, frage ich mich, wo bleiben die Gabs? Sie waren doch hinter mir her. Was heckt John schon wieder aus? Xenia schläft auf-einmal sehr unruhig. Ich streichele ihren Rücken und hoffe, dass es funktioniert. Doch sie schreckt hoch. Sie sieht mich an und fragt: „Mama und Papa bleiben zusammen oder?“ Ich nicke: „Ja, kleines. Sie haben nur eine kleine Diskussion, wenn sie nicht zusammen bleiben, dann bring ich sie um. Einverstanden?“ Ich grinse, sie nickt: „Einverstanden.“ Sie ist echt süß. Aber ich würde ihre Eltern nicht töten, na gut vielleicht ihre Mutter, ich mag Marie nicht aber ich kann die Gefühle, meines Bruders nicht verändern. Sie kommen nun mal aus seinem Herzen. Ich sage: „Xenia, willst du hier bleiben, in meinem Zimmer?“ Sie schüttelt den Kopf. Ich sage: „Na gut, dann komm mit mir.“ Sie grinst und schnappt sich sofort meine Hand. Ich nehme sie mit in den Thronsaal. Dann sehe ich Jake auf dem Thron. Stark, Mächtig und unerreichbar, jedoch nicht für mich. Er grinst zu mir: „Xalia.“ Ich nicke: „So heiße ich.“ Er grinst. Ich knie mich zu Xenia hinunter und sage: „Guck mal da vorne, das ist dein Onkel, Jake, er ist mein Ehemann.“ Xenia grinst: „Du liebst ihn dann bestimmt, ganz, ganz dolle.“ Ich nicke: „Er ist alles was ich habe, alles was ich zum leben brauche, wie meine Familie.“ Sie sieht mich an: „Ich mag ihn, du hast einen süßen Mann.“ Ich lächle: „Irgendwann, wirst du auch einen haben.“ Sie nickt. Dann höre ich Aniesa: „Wir sind da.“ Ich sehe zu ihr. Yulissa und Yulivon, sie können schon gehen? Hätte ich mir denken können. Sie sind schließlich Zauberwesen. Deshalb reifen sie nun einmal schneller. Sie sind an der Hand von Aniesa. Ich habe ihre ersten Schritte verpasst. Aber ich bin froh, die kleinen zu sehen. Sie gehen langsam zu mir und fallen in meine Arme. Wie lange war ich denn weg? Ich denke nach, es müssen schon etwa 3 bis 4 Monate vergangen sein. Yulissa sagt: „Nama.“ Yulivon aber sagt nichts. Dann sieht Yulissa, Jake er ist bereits aufgestanden. Yulissa lässt mich Los und geht auf ihn zu: „Tapa.“ Jake nimmt sie in den Arm. Ich behalte Yulivon im Arm, welcher sich an mir festhält. Xenia fragt: „Wer ist das?“ Ich antworte: „Yulissa und Yulivon, meine beiden Kinder.“ Sie grinst: „Die sind auch süß.“ Ich erwidere: „Ja, das sind sie.“ Ich stehe auf aber behalte Yulivon im Arm. Ich habe eine Entscheidung getroffen, ehe ich noch mehr versäume, muss die Welt für die beiden sicher sein. Ich werde tun, was niemand von mir denken würde. Ich werde Spionin. In Levritan. Ich sage zu Jake: „Pass du auf die drei kleinen auf, ich muss noch trainieren.“ Jake nickt, ich küsse ihn und flüstere: „Ich Liebe dich.“ Er sagt: „Genauso wie ich dich.“ Ich gehe auf mein Zimmer und ziehe mir ein einfaches weißes, langärmliges Hemd an, dazu eine braune Hose und braune Stiefel, in welche ich meine Dolche packe und meine Kette, die ich nie wieder abmachen werde. Jetzt nur noch eins, ich setze mich vor den Spiegel. Zu einer neuen Identität, gehört eine neue Frisur. Ich sehe mich im Spiegel an und überlege, kurze Haare. Doch wie kurz? Oder behalte ich meine langen Haare? Nein, besser beides. Ich schneide mir einen Stufenschnitt und einen Pony, ich bin nicht mehr wieder zu erkennen. Jetzt nur noch ein Weißes Kopftuch, fertig. Jetzt nehme ich noch einen Braunen Umhang, den ich mir über meinen Kopf ziehen muss, der Umhang hat auch eine Kapuze. Jetzt noch einen normalen Lederbeutel, 3 Goldstücke müssen reichen. Ich nehme meinen Wasserschlauch und packe mir 2 Äpfel ein. Es wird bereits wieder Dunkel, ich gehe Los. Ich sage niemanden etwas. Hinterlasse nicht einmal einen Zettel. Sondern gehe Los. Ich weiß es wird mir leid tun, doch ich hab ja auch noch mein Volk hinter mir. Hoffe ich. Selbst wenn nicht, ich habe zwar bereits meine Liebe, ich habe auch meine eigene Familie aber etwas fehlt einfach immer noch. Es ist etwas, was in mir fehlt. Ich weiß auch was. Der Glaube, das Vertrauen, ich wünschte es wäre anders aber, ich empfinde keine Intensive Liebe. Es ist nur Liebe, die wie zu Freunden man haben sollte und zu Freunden, ist es Liebe, die man nur zu Bekannten hat. Ich höre auf zu Lieben. Obwohl ich es so gerne wollte. Ich hoffe es führt nicht dazu, das ich dadurch Liebende hasse. Ich gehe zu Fuß. Es ist noch immer höchster Winter. Doch als Bauer, hat man nun mal keine Fell Kleidung. Ich befürchte, das sogar der normale Mantel etwas besonderes in John´s Reich ist. Nun ja, ich lebte vorher ja auch bei ihm. Wir konnten es uns leisten, wir waren ja auch Jäger und Tischler. Vater war oft am Abend oder im Winter jagen und im Sommer, arbeitete er eher als Tischler und Mutter kümmerte sich um die Paar Tiere, wir hatten ja nicht viele. 2 Pferde und 3 Hühner und 1 Hahn. Ich gehe dennoch Los, auch wenn der nächste Sturm, schlimm zu werden scheint. Doch ich weiß, ich kann es schaffen, wenn es Bergab geht, kann ich dort hinunter rutschen und wenn ich erst einmal beim Fluss bin, dann kann ich darauf laufen, man gleitet so schneller. So fern man nicht hinfällt. Ich finde einen Weg. Ich gehe den normalen weg von Maritu bis nach Levritan. 2 Tage benötige ich, mit einer Pause vielleicht 3 Tage, es ist Winter, so dauert auch der Weg länger. Hauptsache ich Versuche es, ich kann nicht einfach da sitzen und auf den Tod warten oder gar darauf warten, dass andere für mich sterben, wenn es doch die Schuld meiner Familie war. Ich muss mich außerdem noch beweisen. Ich muss das schaffen, ich muss mir etwas beweisen, so wie meinem Volk, es muss sehen, dass ich es führen kann und das ich alles, für es tun würde. Ich gehe weiter und passe auf, wo ich hin trete. Der Schnee ist sehr hoch. Er geht mir bis über meine Kniescheiben. Ich stapfe durch den Schnee und versuche gut voran zu kommen. Ich falle hin, in den Schnee und bin Eiskalt, doch ich stehe wieder auf. Ich sehe nach vorn und zurück, doch zurück kann ich nicht mehr, dazu bin ich schon zu weit vorne. Ich gehe weiter gerade aus. Ich friere jetzt jedoch. Sollte ich erfrieren, dann wäre mein Leichnam gut Konserviert in dem Schnee. Irgendwer würde meine Leiche finden und ich würde Märtyrerin werden. Vielleicht nütze ich Tod mehr. Aber noch bin ich es nicht und solange ich Lebe, werde ich nicht aufgeben für die Sicherheit meines Landes zu sorgen. Ich werde weiter Kämpfen, egal was noch kommt. Jede Sekunde, die dieses Herz schlägt, das weiß ich. Auf-einmal falle ich wieder hin, mein Gesicht in den Schnee. Ich stütze mich mit den Armen und sehe hoch. Ich stehe erneut auf. Nichts und niemand wird mich aufhalten. Nicht mal, ich selbst. Ich gehe weiter. Doch es ist bereits Nacht, der Nebel zieht auf und es wird nicht nur kalt, sondern Eiskalt. Dann beginnt es zu Schneien und Wind kommt auf. Ich sehe den Vollen Mond, durch die weißen Schnee Wolken scheinen. Dann höre ich einen Wolf jaulen. Das Geheul kommt aus dem Wald. Er wurde von seinem Rudel getrennt. Ich kann diesen Schmerz durchaus nachvollziehen, es ist wie seine Familie zu verlieren, da eine Familie das eigene Rudel ist. Ich gehe weiter, hoffentlich gefrieren das Wasser und die Äpfel nicht. Aber das wird geschehen, Wasser gefriert immer, wenn es Kälter wird. Ich hätte wohl heißes Wasser mit nehmen sollen. Oder etwas Alkohol hineinpacken müssen. Oder beides. Aber Wasser kann ich über Feuer erhitzen und die Äpfel schmecken schließlich auch gebraten. Doch bei dem Wetter. Wie entzündet man da ein Feuer? Vater hatte es mich einst gelehrt. Doch ich erinnere mich nicht. Ich bin froh das ich überhaupt noch an ihn denken kann, ohne zu vergessen. Dann sehe ich eine kleine Gestalt durch den Nebel stapfen. Erst als sie näher kommt, erkenne ich etwas. Ein Wolf. Der Wolf der geheult hat vielleicht? Ich ziehe meine Dolche, der Wolf steht vor mir. Er hat dunkelblondes Fell und sieht mich mit seinen braunen, treuen Augen an. Er hat den Schwanz nach hinten, unten. Er hat angst. Ich sage: „Sitz!“ Er setzt sich. Ich senke die Dolche und grinse. Der Wolf setzt seinen Kopf schräg und sieht mich fragend an. Ich meine: „Guck nicht so. Geh wieder zurück, ich kann nichts mit dir anfangen.“ Er sieht nun traurig zu mir. Ich gehe weiter, doch der Wolf folgt mir. Ich drehe mich und seufze einmal kurz: „Du lässt nicht locker was?“ Er kommt näher. Ich lasse ihn kurz an meiner Hand schnüffeln, dann streichele ich ihn, am Hals: „Vielleicht sollte ich dir einen Namen geben.“ Er grinst mich auf irgendeine Weise an. Ich sage den Namen: „Gefällt dir vielleicht... Xavon?“ Er bellt kurz und dreht sich einmal im Kreis. Ich weiß nicht wieso, aber ich will ihn so nennen, wie Vater. Ich gehe weiter und der Wolf, welchen ich ab sofort Xavon nenne, folgt mir. Ich mag den kleinen. Doch so klein, ist er scheinbar nicht mehr. Ich würde ihn auf etwa 4 oder 5 Jahre schätzen. Wieso er Sitz kann, kann ich mir denken. Ich reime mir alles zusammen: vielleicht wurde er ja in einem Wolfsrudel geboren, doch dann hat er sich vielleicht verletzt und wurde von einem Menschen gefunden. Dann ist er zurück in sein Rudel, doch er konnte sich nicht mehr richtig eingewöhnen und wurde deswegen ausgestoßen. Das wäre für mich Realistisch. Aber was kann man schon Realistisch nennen, in einer Welt mit Zauberwesen. Ich grinse. Der kleine folgt mir ja noch immer. Er geht neben mir her. Ich gehe weiter. Dann geschieht es. Ein Schneesturm. Der Schnee wirbelt durch die Luft. Der Wind, weht stark ich halte meine Hand vor meinem Gesicht und gehe gegen den Wind an. Etwas gutes hat der Wind. Sollten die Gabs mir entgegen kommen, so rieche ich sie. Doch wenn sie mich von hinten verfolgen... Ich würde sie nicht riechen. Ich würde sie spüren, aber erst dann, wenn sie ziemlich nah sind. Bei dem Wetter gegen diese Dinger zu Kämpfen, wäre ziemlich gefährlich. Schon der Gedanke daran, das sie im Winter vielleicht mehr Chancen haben, lässt mich eine Gänsehaut bekommen. Wenn ich ausrutschen würde, wäre ich ihnen ausgeliefert. Erbarmungslos, würden sie mit mir tun, was John ihnen befohlen hat. Was würde mit Xavon geschehen? Ich muss den Gedanken abwenden und erstmal den Schneesturm überwinden. Auf einmal spüre ich, wie etwas spitzes auf mich fällt. Noch schlimmer, Hagel. Der Schneesturm wird zum Hagelsturm. Der Nebel wird Höher, Er geht mir nun bis zu meiner Hüfte, dichter Nebel. Ich sehe Xavon nicht mehr, aber etwas warmes in der Nähe, meines rechten Beines. Das wird Xavon sein. Ich gehe weiter und falle erneut zu Boden. Ich bemerke, dass es rutschiger ist. Das bedeutet, ich befinde mich auf gefrorenem Wasser. Ich bin am Fluss. Ich habe es also über die Grenze geschafft.

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11. Kapitel: Xet

Ich reite neben Nalon. Jake und Logan hinter mir. Niemand sagt etwas. Ich sehe nach vorn, wir Galoppieren nach Maritu. Ich freue mich darauf, es zu erobern. Ich würde nur zu gern Johns Gesicht sehen, wenn er bemerkt, dass sein Maritu zu Fall gebracht wurde. Doch zunächst müssen wir es erobern. Das wird der schwierige Teil, aber wir sind in der Überzahl und kommen Unerwartet. Ich hoffe das bleibt auch so. Wir reiten 3 Nächte durch, bis wir am 4. Tag, am Abend endlich in Maritus Reich an gelangen. Nalon meint: „Meine besten Kämpfer kommen noch. Sie sind Kämpfer des Lichts. Sie können Vampire töten, mit egal welcher Waffe.“ Ich sage: „Interessant.“ ich denke dabei an Yulissa. Sie ist eine Kalir. Ob sie auch eine gute Kämpferin des Lichts wäre? Sicher, wieso? Na ganz einfach, sie ist das gute in Person. Obwohl, das dachte ich bei Yulon auch. Wir Reiten nun in Formation. Einige wurden nach Süden geschickt, andere nach Westen und Osten. Ich gehöre in den Trupp, der aus Norden kommt. Denn Garam, liegt im Norden. Jake und Logan sind wo anders eingeteilt. Logan im Westen und Jake im Osten. Nalon ist nach Süden. Er wollte Rauchzeichen geben. Rauchzeichen im Winter, sind schließlich nichts ungewöhnliches. Denn die Dörfer Maritus, sagen so ob demnächst gehandelt wird oder ob sie Hilfe brauchen. Dann sehe ich es. Ich reite voraus und die Trupps mir hinter her, wir nähern uns den Burgmauern. Die Tore sind noch nicht einmal zu. Sie sind dabei, sie zu schließen, doch unsere Pferde sind schneller. Die Schlacht beginnt. Ich stürze in das Gefecht, schlage einem, nach dem anderen den Kopf ab. Erst jetzt bemerke ich, das mein Schwert und meine Dolche dazu in der Lage sind, Vampire zu töten. Nalon muss diese geheiligt haben. Ich bin ihm dankbar. Mein Trupp war der erste, der eintraf, Logan´s und Jakes Truppen folgen. Doch ich kann Nalon nirgendwo sehen. Wo bleiben er und sein Trupp nur? Während ich nach denke, steche ich auf alles ein, was mir in die quere kommt. Doch plötzlich schreckt mein Pferd auf. Ich mache aus Reaktion eine Rolle rückwärts, zum abrollen. Hat gut funktioniert. Mein Pferd stirbt jämmerlich, wegen diesem Vampir, ich springe auf und steche erneut in jeden ein, der mir in die quere kommt. Dann gehe ich auf diesen Großen Vampir Los. Ich durchbohre ihn mit meinem Schwert. Man sieht das Blut aus seinem Mund laufen. Das war leider nicht John. Wie schade, denn anders wird es ihm nicht ergehen. Bis auf den Unterschied, das er leiden soll! Nalon, na endlich. Sein Trupp kommt an. Ich nicke Nalon zu, welcher zu Jake nickt, welcher zu Logan nickt. Wir vier gehen in die Burg. Die anderen kämpfen draußen weiter. Wir gehen in den Thronsaal. Es sitzt wer auf dem Thron, ich gehe vor: „WER SEID IHR?! WAS TUT IHR HIER?!“ Er steht nur auf, sieht zunächst zu Nalon, dann zu Jake und Logan und dann geht sein Blick auf mich. Ich halte mein Schwert auf ihn gerichtet. Er wird angreifen das weiß ich. Er sagt: „Ich bin Xet Maritu.“ Er ist WAS?! Das ist der andere Sohn von John. Gut dann töte ich ihn. Ich erhebe mein Schwert, doch Xet geht vor mir auf die Knie. Dann legt er seinen Kopf, auf seine Hände, ich sehe hinunter, zu ihm: „Jake?! Ist er krank?“ Ich denke ich sollte mir Sorgen machen. Doch dieser Xet antwortet: „Tötet mich, wenn Ihr es für Richtig haltet, ist es das Richtige, es tut mir leid was Vater Euch antat. Doch ich will nur eins. Seinen Tod! Es ist für alle das beste!“ Wie war das gerade?! Johns eigener Sohn, entschuldigt sich bei mir? Und er will seinen Tod? Weil es das beste ist. Ich frage: „Woher soll ich wissen, ob du nicht nur weiter Leben willst, damit du mich im Schlaf erdrosseln kannst.“ Xet sagt: „Ich würde es nicht wagen.“ Er hört sich ziemlich ehrlich an. Doch auch das lässt sich täuschen. Ich weiß nicht recht. Ihn töten? Nicht töten? Was soll ich nur tun? Auf einmal Platzen Ritter in Goldenen Rüstungen in den Raum. Sie verneigen sich vor Nalon, der vordere sagt: „Sire, wir sind nun da.“ Nalon sagt: „Sehr gut, Saro, könntest du Königin Xaliana Levritan Same behilflich sein?“ Er nickt, Saro ein komischer Name. So haben wahrscheinlich auch damals die Bewohner von Darolen, bei meinem und Yulons Namen gedacht. Ich drehe mich zu Xet: „WIESO ZUM TEUFEL BIST DU NICHT AUFGESTANDEN UM MICH ZU TÖTEN?!“ Xet sieht mich nun an: „Sollte ich das tun?“ Ich bin verwirrt. Seit wann, braucht man eine Erlaubnis, jemanden zu töten?! Ich meine das ist doch die eigene Entscheidung? Das heißt er will mich nicht töten oder er will das ich mich in Sicherheit wiege. Saro steht neben mir: „Ich kann Euch helfen. Ich kann Euch sagen, ob er lügt oder die Wahrheit spricht.“ Ich sehe ihn an und nicke: „Na schön. Los setz dich hin!“ Ich sehe Xet an welcher sich auf die Knie setzt. Saro kniet sich zu ihm und legt eine Hand auf sein Herz. Dann nickt er einmal zu mir. Ich frage: „Willst du wirklich deinen Vater töten?“ Xet nickt. Ich frage: „Willst du mich töten?“ Er schüttelt den Kopf. Ich sehe Misstrauisch zu ihm: „Lügt er?“ Saro schüttelt den Kopf: „Er ist sehr Ehrlich. Er hat die Wahrheit gesagt.“ Ich ziehe meine Augenbrauen hoch: „Lasst ihn Leben! Wenn er die Wahrheit sagt, ist er uns nützlich.“ Dann knie ich mich zu ihm runter, da die anderen gerade Diskutieren: „Wage es einen von uns zu töten, so wirst du der nächste sein!“ Xet nickt. Ich werde ihm nie Vertrauen, er ist schließlich ein Maritu. Xet steht dann auf, allerdings lasse ich ihn nie aus meinem Augenwinkel verschwinden. Das wäre zu gefährlich. Nalon sieht zu mir, wie auch Jake und Logan, sie erwarten etwas von mir. Saro deutet mit seinen Augen auf den Thron. Ich? Auf den Thron. Ich atme Tief durch, dann gehe ich auf den Thron zu. Ich setze mich hinein. Es ist nach wie vor das Mächtigste Gefühl, wenn man auf einem Thron sitzt. Man fühlt sich unerreichbar. Unbesiegbar und so Mächtig wie ein Gewaltiger Sturm, der alles zerstören kann, wenn er nur wollte. Ich sehe zu Saro, Nalon, Jake, Logan und den anderen Kämpfern des Lichts. Sie knien sich vor mir nieder. Ich sehe zu Nalon, ein König, der sich vor einer Königin hin kniet, ohne ihr ein Heiratsantrag zu machen. Ich bin schon sehr bald so Mächtig, wie Nalon selbst. Ich verstehe erst jetzt, dass man ein Reich nicht aufteilen kann, da man nie weiß, wen man wirklich vertrauen darf. Ich sage: „Nun verkündet es im ganzen Land! Es soll auch Levritan erreichen! Und sorgt dafür, dass man Darolen wieder aufbaut.“ Die Krieger des Lichts nicken, die Vampir Soldaten gehorchen. Es genügt eben Angst einflößend zu sein. Hat vielleicht doch gute Seiten, das ich ein Monster bin. Die Soldaten und Wachen Maritus scheinen mich zu fürchten und deshalb fühlen sie sich stark, wenn ich im Kerker bin, doch das wird nie wieder passieren, denke ich. Ich sehe vom Thron aus hinunter. Macht, das hat man hier. Hier auf dem Thron. Ich grinse. Königin zu sein, wird mir doch noch gefallen, aber ich werde niemals so wie John, das habe ich nicht vor. Ich denke nach, Levritan zurück zu bekommen, das wird viele Tote fordern. Wie bei jedem Krieg, aber er lässt mir keine andere Wahl. Dieses mal werde ich nicht zögern, ich werde ihn Töten. Es sei denn, es kommt wieder etwas dazwischen. Ich denke an Yulivon und Yulissa, wie es den beiden wohl geht. Aber Aniesa wird gut für sie Sorgen, da bin ich mir sicher. Ich lächle kurz. Es wird dunkel, ich sage: „König Nalon, Saro, Jake, Logan, geht bitte schlafen, Jake ich komm gleich nach, ach und Logan, vergiss den Abschaum nicht!“ Ich sehe bei Abschaum zu Xet. Logan nimmt Xet mit, nun bin ich allein in dem großen Thronsaal. Ich sehe mich um, bleibe aber auf dem Thron. Ich denke noch ein wenig darüber nach, wie wir Gewinnen können, Yulissa ist noch nicht soweit. Sie wäre die, die ihm Seelenruhe geben könnte. Dann wäre kein Kampf nötig. Oder wenn ich mich für meine Eltern entschuldigen würde, doch das wird nie geschehen, er hat mich angegriffen, nicht nur meine Eltern. Er müsste sich bei mir entschuldigen, doch das bringt ihn nie bei mir weiter, denn schon bald wird er vor mir Winseln. Dann wird es keine Gnade für ihn geben. Eins muss ich ihm lassen, er hatte einen bequemen Thron. Jetzt grinse ich schon wieder. Die Tür geht auf-einmal auf, ich sehe einen blonden, großen, schlanken, muskulösen, jungen Mann. Ich sehe ihn an, betrachte ihn. Dann sehe ich in seine Augen, blau, strahlendes blau, das sind... aber wie ist das möglich? John hat doch schon etwas, nein nur einen Teil von seinen Augen. Er muss es sein. Ich frage: „Yulon?“ Ich klinge dabei verzweifelt und doch hoffend. Er zeigt nur die Reaktion, mich anzusehen. Ich stehe auf und gehe zu ihm, ich nehme ihn in den Arm. Yulon, mein Yulon. Er ist älter, das bedeutet ein Vampir. Es ist mir egal, ich liebe ihn viel zu sehr. Mein großer Yulon. Er ist nicht mehr mein kleiner. Ich flüstere: „Ich hab dich so vermisst.“ Yulon nimmt meine Hände und drückt diese gegen meine Brust: „Es ist mir egal!“ Was hat er da gerade gesagt? „DU HAST MICH ZURÜCK GELASSEN!“, meint er. Ich sage: „Yulon... ich.. ich hatte keine andere Wahl.“ Er erwidert: „Erstens, die hat man immer und zweitens, ich hätte dich da niemals allein sterben lassen, aber du hast es! Also werde ich derjenige sein, der dich Fertig macht,sollte John scheitern. Schwester!“ Das klang herablassend. Mir stehen Tränen in den Augen. Yulon verlässt den Raum. Ich weiß nicht wie Reagieren und sacke auf die knie zu Boden. Nein, Yulon. Ich will weinen doch ich halte die Trauer zurück. „Ich habe es dir gesagt Xalia, ich wollte dich warnen, um dich zu schützen.“, meint Levrox. Er hatte mit allem Recht. Vielleicht sogar mit Yulivon. Levrox kommt zu mir und nimmt mich in den Arm: „Weine nur. Es wird dir gut tun.“ Ich lege mich bereitwillig in seinen Arm, ich kann nun nicht anders. Ich weine. Ich weine und weine. Doch Levrox streicht mir nur über mein Haar und streichelt meinen Rücken. Mein großer Bruder. Er ist und bleibt mein Bruder, ob ich will oder nicht, doch er ist da, wenn ich ihn brauche. Auch wenn ich ihn hasse. Blut ist halt dicker als Wasser. Levrox steht mit mir auf und nimmt mich dann in seine Arme, er trägt mich auf mein Zimmer zu Jake, welcher noch wach ist. Jake fragt: „Xalia.. Was ist denn passiert?“ Levrox: „Lass sie Jake, bitte.“ Jake nickt und Levrox legt mich in das Bett. Dann geht Jake mit ihm vor die Tür, derweil schlafe ich ein. Ich träume von früher, ich sehe Darolen, dann Jake und mich, wir kümmern uns um die Pferde, da kommt Yulon angerannt. Ich nehme ihn in den arm und gehe mit ihm Reiten. Dann wache ich auf. Die Sonne ist bereits am Himmel. Aber wo ist Jake? Hat Levrox ihn etwa Umgebracht? Ich stehe auf, dann fällt mir wieder Yulon ein. Ich habe wieder tränen in den Augen. Ich weine und lege mich wieder hin, ich nehme das Kissen und klammere mich daran. Levrox kommt hinein, das weiß ich, weil ich zur Tür sehe als ich die Tür aufgehen höre, dann lege ich mein Kopf wieder in das Kissen. Levrox setzt sich zu mir. Er legt seine Hand auf meinen Rücken und streichelt diesen. Ich weine. Levrox atmet tief durch und meint: „Xalia, wir erwarten deine Befehle, doch wenn du Zeit brauchst die bekommst du, so viel du willst und benötigst.“ Ich nicke: „Geht es Jake gut?“ Levrox: „Ja, er fragt sich nun gerade, ob er für dich Befehle erteilen soll.“ Ich nicke. Levrox sagt: „Gut, noch was, wenn du wen wolltest, wer wäre deine Leibwache?“ Ich denke nach, Logan. Nalon oder Jake, aber Nalon kann Jake nicht entbehren. Ich sage: „Logan.“ Er nickt nur: „Das sag ich Jake, soll ich noch bleiben?“ Ich nicke. Er bleibt. Ich bin so froh. Ich erzähle: „Wie soll ich anderen Vertrauen, wenn ich nicht mal Yulon Vertrauen kann? Und was ist wenn ich dann nicht mal, mir selbst Vertrauen kann?“ Ich setze mich hin und sehe Levrox an. Er sieht ebenso mich an: „Vertrauen ist Glauben und wenn du den verlierst, kannst du gleich alles hin schmeißen, du darfst nicht daran denken, was oder wen du verloren hast, sondern daran, was du dadurch gewonnen hast und gewinnen kannst.“ Er ist echt weise: „Wie alt bist du?“ Levrox grinst und sagt: „30.“ Wie viele Jahre ich dadurch verpasst hab. Er sagt: „Apropro wie Alt, Alles Gute Nachträglich zu deinem 17 zehnten Geburtstag. Es ist nicht viel, was ich geben kann, aber du brauchst sie mehr.“ Er gibt mir ein Bild, ein Bild von Mama und Papa, mit ihm auf dem Arm. Ich sehe es an, dann ihn: „Das.. nein, das brauchst du.“ Er lächelt: „Nein, du sollst es haben, ich habe meine eigene Familie.“ Ich sehe ihn fragend an. Er sagt: „Ich habe eine 6 Jährige Tochter. Meine Ehefrau und meine Zieh Eltern.“ Ich lächle man kann es auch ohne die leiblichen Eltern gut haben. Ich frage: „Wie heißen alle deiner Familie?“ Er antwortet: „Meine Tochter Xenia, meine Frau Marie und meine Eltern Helga und Horst.“ Ich erwidere: „Schöne Namen.“ Er lächelt: „Ja. Mal etwas Normales.“ Ich muss grinsen. Ich sitze auf dem Bett, gegenüber von Levrox, das ist das erste mal, das ich mich mit ihm Unterhalte. Jedenfalls normal unterhalte. Die Tür öffnet sich, ein Diener: „Wir brauchen Euch, Levrox.“

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