13. Kapitel: Neue Identität

Ab sofort bin ich jede Sekunde in Gefahr. Was mich allerdings keines falls abschreckt. Die Sonne geht auf. Ich dachte mir schon, das ich etwa 2 Tage bis zum Schloss brauchen würde. Heute Abend oder Morgen Früh werde ich am Schloss sein. Aber was soll ich sagen. Ich muss mich unter das Volk mischen. Ich gehe einfach in die Unterstadt von Levritan. Da werde ich schon was finden. Ich schaue nach, ob ich meine Dolche noch habe, sie sitzen noch in meinen Stiefeln. Mein Wasser? Wie erwartet, gefroren. Meine Äpfel, an die mag ich gar nicht erst denken. Der Sturm löst sich so langsam wieder auf. Eigentlich sieht die Tödliche Landschaft aus Schnee, unter dem Nebel, im Sonnenlicht wunderschön aus. Ganz abgesehen davon, das dadurch sicher schon viele erfroren sind und mich wahrscheinlich das selbe Schicksal ereilt. Ich frage: „Xavon?“ Er bellt als Zeichen, dass er noch im Nebel, neben mir ist. Ich bin erleichtert. Ich sehe ein, dass es nichts wird mit auf dem Fluss rutschen. Der Schnee ist auch hier zu hoch. Ich bin bereits völlig durchnässt und zittere. Meine Füße scheinen trocken zu sein. Das ist gut. Denn Trockene Füße, bedeutet Gesund bleiben. Ich gehe dennoch auf dem Fluss weiter. Aber Xavon fällt es schwer, auf dem Fluss zu laufen. Er fällt hin. Ich höre ihn öfters quieken. Also gut. Ich sage: „Xavon, wir gehen vom Fluss, auf den Weg, auf der Rechten Seite. Folge mir einfach!“ Xavon scheint mich zu verstehen. Ist er etwa ein Mensch? Aber nein. Er ist ein Hund. Aber Vater hatte mich doch etwas gelehrt, er sagte, dass die Seele, wenn sie unseren Körper verlässt, entweder in einen anderen Körper geht oder aber eine Geistesgestalt an nimmt. Der Wolf. Er hört auf Xavon. Ich schüttele den Kopf, das ist nicht Vater. Ich leide wahrscheinlich an Schlafmangel. Ich gelange auf den Weg. Dann kommen sie, Gabs. Von vorn, rechts und links. Es gäbe den weg, über den Fluss. Aber was, wenn Xavon es nicht schafft. Ich ziehe meine Dolche, Xavon stellt sich nun in Beschützer Position, er knurrt. Also ist er doch nicht so ängstlich, ich grinse und schüttele den Kopf. Dieser Wolf. Jetzt stehe ich ihnen gegenüber. 3 vor mir. 3 rechts und auch links. Die Gabs schenken mir ihre Aufmerksamkeit. Ich kann dieses mal keine Komplizierten Sprünge machen. Der Schnee hier oben, ist viel höher. Doch dann sehen sie mich an und einer von ihnen, sieht zu dem vor mir in die Mitte, er grummelt: „Hie se ney.“ Ich schaue zu dem vor mir, er grummelt: „ Ih rieshe se u neyt.“ Sie ziehen ab. Xavon sieht ihnen genauso fragend hinter her, wie ich. Die Gabs können sprechen, ich wusste es. So bald sie da sind, entwickeln sie sich. Sie lernen. Wie Vater es erklärte. Deshalb waren sie damals so gefährlich geworden. Xavon und ich gehen weiter da entlang, wo wir hin wollten. Doch wenn sie dazu lernen. Wieso wussten sie nicht, dass ich es bin. Ich rieche doch, nach wie vor, so wie damals. Oder etwa nicht? Mir fällt ein, das ich vorher Xavon nicht hatte. Der kleine Kerl, wegen ihm lebe ich noch. Sein Geruch war stärker, als der meine. Ich sehe zu Xavon und sage: „Danke mein großer.“ Ich hocke mich zu ihm und kraule ihn am Hals, es gefällt ihm. Dann stelle ich mich wieder hin und gehe weiter. Xavon folgt mir. Der Nebel lässt auch wieder nach. Nun kann ich Xavon wieder sehen, naja zumindest seinen Kopf. Es sieht so aus, als würde Xavon keinen Körper besitzen, sieht irgendwie lustig aus. Ich grinse und gehe weiter. Xavon folgt mir nach wie vor. Erst macht er ein auf: ich hab angst hilf mir und dann so was. Steht er da, wie ein selbstbewusstes was weiß ich und verteidigt mich. Ich komm nicht darüber hin weg. Dieser Wolf hat mich übers Ohr gehauen. Aber ich bin nicht sauer, sondern ich finde es eher amüsant. Ich grinse, Xavon sieht zu mir, auch eher glücklich. Dann höre ich etwas. Das ist das kleine Dorf, wo wir immer vorbeikommen. Ich glaube es heißt Argedohn. Ich sehe das Dorf auch schon. Ich höre Kinder, die weinen. Mütter die, die Kinder beruhigen. Was ist da bloß Los? Xavon sieht zu mir, ich gehe zum Dorf. 2 Wachen die jemanden festhalten. Ich glaube, er hat bei mir gearbeitet, als ich noch Königin war. Die 2 Wachen schreien ihn an: „Unterwirf dich!“ Der Mann sagt: „Niemals, für mich gibt es nur eine Königin. Das ist Xaliana Levritan Same.“ Das Volk scheint mir noch immer treu zu sein. Ich stehe hinter den beiden Wachen, etwa 4 Meter. Dann höre ich Yulon sagen: „Bringt seinen Sohn um!“ Ich schreie: „DAS WERDET IHR NICHT TUN!“ Yulon dreht sich zu mir, aber er erkennt mich nicht. Das war ja schließlich auch mein Plan. Ein alter Mann steht auf: „Ich habe Euch gesagt, dass es kein Gerücht ist.“ Ich weiß nicht was er meint. Yulon auch nicht, deshalb fragt er: „Was ist kein Gerücht?! Sprich! Alter Mann!“ Der alte Mann erzählt: „Es gibt eine Legende. Von einem Wolfsmädchen. Sie beschützt Levritan. Das Schwur sie mit ihrem Tod.“ Wolfsmädchen? Bin ich sicher nicht, aber daran könnte ich mich gewöhnen. Eine Legende. Ich überlege. Vater hat mir viele erzählt. Dann erinnere ich mich. Es war damals meine Lieblings Geschichte. Damals, wo noch alles Friedvoll war. Deshalb würde Yulon, sich auch noch daran erinnern. Er sieht zu mir: „Ist das war?“ Ich verstelle meine Stimme so, das sie sich sanft aber bedrohlich anhört: „Ja. Deshalb solltet Ihr dieses Dorf in Ruhe lassen. Sowie jeden, der Unschuldig ist und in diesem Land lebt.“ Xavon bleibt neben mir und steht in einer Position, die Stärke ausdrückt. Wie die Geschichte, mit dem Wolfsmädchen. Das Volk scheint erleichtert. Die 2 Vampire und mein eigener Bruder umzingeln mich und Xavon. Dann kommt ein Wind auf. Ich spüre, wie etwas in mich hinein geht. Nun werde ich gesteuert. Die drei schrecken zurück, doch ich habe keine angst, dass was in mir ist, fühlt sich gut an. Mein aussehen wandelt sich. Ich habe eine Wolfsmaske auf. Und Fell an. Xavon verändert sich ebenso, nun wird alles gesteuert, was ich tue, doch ich wehre mich gar nicht erst dagegen. Ich sage: „Lasst das Volk gehen oder Ihr werdet den Schmerz zu spüren bekommen.“ Yulon steht vor mir: „Wolfsmädchen, du solltest verschwinden.“ Ich schüttele den Kopf: „Du weißt wie ich, das du das nicht bist, ich sehe einen Schmerz in deinen Augen, der darauf hindeutet, das euer gutes Herz noch schlägt, doch das der eure Schmerz obsiegt.“ Yulon schreckt zurück. Ich schrecke innerlich zusammen. Ich bin Schuld. Nicht nur ich habe Mutter und Vater verloren, auch Yulon. Dann habe ich ihn auch noch zurück gelassen. Ich dachte, Yulon war glücklich. Aber er wollte stark bleiben. Ich habe ihn zu dem gemacht, was er ist. Deshalb hasst er mich und er hat es noch vor mir erkannt. Ich spüre es, mein Herz empfindet wieder diesen Stich. Den selben Schmerz, wie damals als ich Vater verlor. Dann lässt das, was mich steuert einen noch stärkeren Wind aufziehen. Yulon meint; „Schnell, lasst uns von hier verschwinden..“ Sie verschwinden daraufhin. Dieser Geist geht aus meinem Körper, ich falle nach vorn. Der Geist fliegt vor mir und nickt bedankend. Ihr Wolf neben ihr, sie lösen sich beide mit einem Windzug auf. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Xavon kommt zu mir und stupst mich mit seinem Kopf an. Ich umarme ihn und lege meine Hände um seinen Hals und kuschele mit ihm. Er spürt das ich niedergeschlagen bin. Aber mit ihm fühlt es sich wie früher an. Wie mit Papa. Der Mann von vorhin geht zu mir und fragt: „Wolfsmädchen.“ Ich schüttele den Kopf. „Wer seit Ihr sonst?“ Ich will erst meinen Namen sagen, antworte aber: „K..eh-Nisa.“ Ich benötige diese neue Identität. Auch wenn das Volk, scheinbar wirklich noch hinter mir steht. Ich muss herausfinden, wer ich bin. Wenn jeder auf mich einredet, kann ich das nicht. „Ich bin Kevin.“ Ich lächle und lasse von Xavon ab, Kevin hilft mir hoch, ich meine: „Danke.“ Er nickt,. Xavon steht auf und bleibt neben mir. Kevin fragt: „Ein Wolf?“ Ich nicke: „Er heißt Xavon.“ „Wie der verstorbene König?!“ „Ja, der Name geviel mir besonders gut.“ „Ah so ist das.“ „Ich muss dann mal wieder. Ich will meinen Onkel noch besuchen.“ „Tschüss und danke.“ Ich nicke und gehe wieder. Xavon bleibt nach wie vor an meiner Seite. Ich denke an Yulon. Wieso hat das Wolfsmädchen, dass mit den Schmerzen gesagt? Ich dachte damals wirklich, dass Yulon zu jung war und das nicht mitbekam. Scheinbar habe ich mich geirrt. Oder er ist wütend, gerade weil er seine Eltern nicht näher kennenlernen konnte. Ich bin die einzige, die Yulons Herz kennt. Die ihn wirklich kennt. Aber was mich gerade so wundert. Wieso hat Yulon es mir nie gesagt? Ich habe vielleicht zu viel von ihm erwartet. Aber nur, weil ich wollte, dass es ihm gut geht. Ich hätte ihn, ihn lassen sein müssen. Jetzt ist es zu spät. Ich gehe weiter, mit Xavon an meiner Seite. Doch plötzlich fällt er schmerzend zu Boden. Ich bleibe geschockt stehen und sehe zu Xavon, welcher sich vor schmerzen krümmt. Ich stürme besorgt zu ihm und knie mich hin: „Xavon, lass mich nicht allein.. bitte.. tuh mir das nicht an... ich hab schon so viel verloren.. ich kann nicht auch noch dich verlieren...“ Xavon quiekt vor schmerzen. Ich kann ihm nicht helfen, ich kann niemandem helfen. Ich weiß nicht was er hat, noch wie man einen Wolf behandelt. Xavon jault, was man auch als schreien deuten kann. Xavon beginnt aufzuleuchten. Was hat er nur? Wieso Leuchtet er? Wären wir doch nur im Dorf geblieben. Xavon beginnt noch mehr zu leuchten. Was ist das? Das Licht verlässt seinen Körper und Xavon steht auf, als wäre nichts gewesen. Aber mir fällt auf, das er nicht, er selbst ist. Es kommt ein kurzer Windzug, welcher sich Geborgen anfühlt. „Xalia.“, war das Vater? Ich drehe mich um und sehe ihn: „Papa? Bist.. du das? Aber du bist... du bist doch Tod...“ Er schüttelt den Kopf: „Ich lebe, so lange ich nicht vergessen werde. Liebling. Hast du das etwa auch schon wieder vergessen?“ Ja, es ist mein Vater. Ich bin so glücklich: „Du bist ein Geist.“ Er nickt: „Ich konnte dich doch nicht allein lassen, meine kleine Prinzessin.“ Ich lächle: „Kann ich dich nur sehen oder geht auch umarmen?“ Er schüttelt den Kopf: „Nur sehen.“ Der Wolf bellt einmal kurz auf. „Der Wolf gab seine Seele für mich, so konnte ich näher bei dir sein. Du konntest mich vorher nicht sehen, weil du vorher nicht bemerkt hast, wie sehr ich dir wirklich fehle.“ Ich bin so froh, das ich ihn sehen kann, wenn auch anfassen nicht geht, habe ich ihn jedoch wieder: „Wie heißt der Wolf?“ Er grinst: „Wie in der Geschichte mit dem Wolfsmädchen; Anerius.“ „Die Legende ist wahr?“, frage ich erstaunt. Mein Vater nickt: „Ich wollte deinen Traum von Freiheit ermöglichen. Aber Xalia, ich war in meinem Leben noch nie so stolz, als wie, wenn ich in deine Augen sehe. Denn dann weiß ich, das ich alles Richtig gemacht habe. Ich bin so stolz auf dich, meine kleine Prinzessin. Aber wie wundervoll du wirklich bist, musst du selbst noch herausfinden.“ Ich sehe zu Boden. Ich soll wundervoll sein. Das war ich noch nie. Als wenn mein Vater wissen würde, was ich denke, sagt er: „Xalia, tuh das nicht. Du bist wundervoll und eine wunderschöne junge Frau. Sieh dich doch nur mal an. Du bist so, wie du, als du klein warst, sein wolltest.“ Ich sage: „Früher wollte ich eine Kriegerin sein. Papa. Aber ich habe erkannt, dass es nicht mein Leben ist... ich will mehr aus meinem Leben machen.“ Vater grinst: „Ja, das dachte ich mir. Aber du kannst sein, wer du willst, du musst dich nicht an deine innere Kriegerin hängen, nur weil es dich an gute Zeiten erinnert oder du dir zur Aufgabe machst, alles und jeden zu beschützen. Das kannst du auch dann noch, wenn du keine Kriegerin bist.“ Ich grinse. Er hat nichts vergessen. Er weiß, das ich sehr an mir zweifle. Er weiß alles von mir und über mich. Er kennt meine Reaktionen und Gefühle. Ihm würde ich noch immer mein Leben anvertrauen. Mein Vater grinst und der Wolf. Äh ich meine Anerius. Stimmt, wo ist der eigentlich? Papa bemerkt erst jetzt, das er weg ist, sagt aber nichts. Ich frage: „Wollen wir Anerius nicht suchen?“ Papa schüttelt den Kopf: „Er ist ein Wolf, wenn du ihn brauchst, wird er da sein. Aber Xalia, Wölfe sind freie Wesen. Lass ihn.“ Ich sehe enttäuscht hinunter und gehe weiter. Mein Vater folgt mir, auch wenn er ein Geist ist, erinnert er eher an einen Menschen. Nur seine Ausstrahlung ist komisch. Komisch, im guten Sinn. Zu dem ist er immer weiß umrandet. Irgendwie hat das was von einem König. Na ja, ist er... war er ja auch. Ich sollte Anerius dankbar sein, das er die Seele meines Vaters, in seinen Körper ließ. Aber so war Anerius auch in der Legende. Hat den Wunsch, von jedem erfüllt. Ich gehe weiter, in mein altes Levritan, was nach wie vor, von John Maritu regiert wird. Noch immer ist es kalt. Der Schnee nach wie vor sehr hoch. Ich glaube, dass es noch immer sehr kalt ist, aber mein Vater ist bei mir, er strahlt wärme aus. Wir reden eher gar nicht mehr, bis mein Vater die Ruhe bricht: „Wie geht es Yulon eigentlich?“ Mein Herz stoppt, jedenfalls fühlt es sich so an. Ich sage: „Gut hoffe ich.“ Mein Vater sieht mich an: „Du hoffst?“ Er weiß, was gleich kommt. Er hat meinen Blick bemerkt, welcher eher erschrocken wirkte. Ich sage: „Nun ja, ja hoffen.. eigentlich.. hoffe ich es nicht..denn sonst.. müsste ich ihn töten.. er arbeitet mit John Maritu zusammen...“ Mein Vater ballt seine Hände. Ein nun, sehr unangenehmer, kalter Wind zieht auf. Kälter, als der Winter Wind. Vater: „Wie war das? ER ARBEITET MIT MARITU ZUSAMMEN?!“ Ich bin still und sage nichts, ich fürchte mich vor meinem wütenden Vater. Ich nicke aber. Der Wind wird stärker. Ich sage: „Er ist ein Vampir.“ Mein Vater: „EIN VAMPIR?!“ Ich schlucke und habe auf einmal einen Kloß im Hals. So sauer war er nicht mal damals, als der Stall gebrannt hat. Obwohl Yulon und ich Schuld waren. Dennoch war er sauer. Hätte Mama ihn nicht zurück gehalten, dann hätten wir wahrscheinlich Schläge bekommen. Also danke Mama. Jetzt bin ich alt genug, hoffe ich... Mein Vater: „Wenn ich Yulon unter die Augen bekomme, dann schwöre ich, wird es das letzte mal sein, das er seine eigene Entscheidung ohne nachzudenken getroffen hat.“ Ich nicke nur stumm und wage nicht zu widersprechen, noch irgendetwas zu sagen. Yulon tut mir jetzt schon leid. Ich bemerke, das ich wieder friere, auf-einmal rutsche ich aus und falle wieder hin, in den hohen Schnee. Ich stehe auf und klopfe den Schnee ab. Ich zittere, gehe aber dennoch weiter. Es ist eben Winter, so will es die Natur. Ob die Natur auch meinen Vater wollte. Na ja. Er war immer schon stärker als ich. Er ist Weise, aber das kommt aus seinen Schlachten heraus. Er kann tausendmal schlimmer sein als ich, sogar noch als Maritu. Das geschieht jedoch nur, wenn er in seinen Gewaltdrang gerät. Die einzige, die ihn damals aufhalten konnte, war meine Mutter. Und wenn es Heute geschieht, wer soll ihn dann aufhalten? Mein Vater bleibt noch immer bei mir. Ich weiß, dass er seine wahren Gefühle unterdrückt. Er hatte immer Angst, damit irgendwem zu schaden. Vielleicht war der Tod von John´s Vater ja auch anders. Ich schüttele den Kopf. Vater fragt: „Immer noch Tagträume?“ Ich nicke: „Waren nie weg.“ Er grinst aber ich weiß, dass er neben bei schon daran denkt, wie er den Vampir aus Yulon entfernt, ohne ihn zu töten. Ich will lieber nicht mit Yulon tauschen. Wenn Vater ihn tötet, bräuchte ich mir keine Gedanken mehr darum zu machen. Denn egal was geschieht, wir sind vom selben Blut und bleiben Geschwister. Natürlich. Das ich daran nicht gedacht hab. Wenn Yulon hätte mich töten wollen, hätte er es schon längst tun können. Hat er aber nicht und das ist die Nachricht. Die Geheim Nachricht. Ach Yulon. Ich hole dich zurück. Versprochen. Ich töte Maritu und dann, hast du deine Seele wieder. Bleibst dennoch ein Vampir, nur mit Seele. Maritu hat deine Seele, dich verwandelt aber bestimmt wer anders. Ich lasse mein Gesicht nicht grinsen, sonst weiß Vater, das ich einen Plan habe und das soll er nicht. Ich weiß nicht mehr, ob ich ihm noch vertrauen kann. Ich liebe ihn aber das Vertrauensgefühl ist auf-einmal weg. Wir gehen weiter und endlich sehe ich es, in der Abenddämmerung. Mein Schloss. Es sieht im Winter gefährlich aus.

12.8.14 19:58

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