14. Kapitel: Endlich Besiegt?

Ich gehe weiter auf das Schloss zu, weit ist es jetzt ja nicht mehr. Ich beachte Vater schon gar nicht mehr. Außerdem, scheint es so, das ich die einzige bin, die ihn sieht. Ich will ja nicht verrückt rüber kommen. Wir kommen endlich am Schloss an. Niemand erkennt mich. Ich will meinen Bruder wieder haben. Ich gehe in das Schloss und treffe schon auf Yulon. Er schnappt sich mich und geht mit mir auf ein Zimmer. Er erkennt mich eben, vorallendingen, da Anerius nicht hier ist und meinen Geruch überdeckt. Sonst hätte er mich bestimmt schon vorher entdeckt. Yulon: „Was tust du hier?“ Ich grinse: „Hättest du mich töten wollen, hättest dus längst getan. Du liebst mich noch immer.“ Yulon sieht runter. Erwischt. Ich wusste es. Ich sage: „Ich werde dir helfen.“ Yulon sieht mich an, er knallt mich gegen eine Wand und hält mich am Hals. Ich sehe ihm in seine Augen und meine: „Mach doch! Nur was hättest du dann? Du hättest die letzte Person verloren, die dich groß zog!“ Yulon knurrt, kneift fester zu, ich werde so langsam schlaff. Yulon lässt mich los und verlässt den Raum. Ich liege am Boden. Als er draußen ist, stehe ich wieder auf. Wieso lässt er mich leben? Papa ist immer noch bei mir. Vielleicht hat Yulon Vater gesehen. Vater folgt Yulon. Ich wusste es, Yulon muss ihn gesehen haben, weshalb er raus gegangen ist, weil er wusste, Vater würde folgen. Ich renne aus dem Zimmer, ich muss Maritu finden. Er darf nicht mehr sein, nie wieder. Ich renne in den Thronsaal. Maritu: „HABE ICH NICHT GESAGT, DAS NIEMAND HINEIN GELASSEN WERDEN SOLL?!“ Ich sehe mich unauffällig um. Die Wachen sind Gabs. Ich sehe nach vorn. Howard meint: „Ist schon gut.“ John geht auf mich zu: „Xalia?“ Ich schüttele den Kopf: „Keh-Nia .“ Maritu sieht mich absuchend an. Er erwartet etwas von Xalia zu finden. Etwas, von der waren Xalia, die unter mir steckt. Er schüttelt dann aber bloß den Kopf. In meinem Kopf, spiele ich einige Szenarien durch, ihn zu töten. Sowie auch die Art, ihn zu töten. Er muss mich vergessen, ja genau, er muss mich vergessen. Dann geschieht es, die Gabs bringen Yulon hinein. John: „Das ist nur ihr Bruder.“ Der eine Gab schüttelt den Kopf: „Is Gulner!“ Ich verstehe diese Viecher, immer noch nicht. Maritu aber versteht sie. Er meint: „YULON?! WAS SOLL DAS HEIßEN, DU WÄRST EIN LÜGNER?!“ Ich drehe mich zu Yulon und sehe ihm in seine Augen. Ich habe auf einmal Tränen in meinen Augen. Yulon sieht mich an, dann zu Maritu. Es ist soweit, nun werde ich auffliegen. Yulon meint nun, eher aggressiv: „GANZ EINFACH, ICH HABE EUCH VERRATEN! WIESO?! Weil Ihr mich angelogen habt!“ Ich sehe nur zu, ohne weitere Reaktionen. Er verrät mich nicht? Maritu ist außer sich: „Ich? Wieso sollte ich?“ „Ganz einfach, Xalia liebt mich! Sie hat mich zurück gelassen, weil sie keine andere Wahl hatte, wegen Euch.“ ,erwidert Yulon. Was geschieht hier gerade? Er verteidigt mich? Ich dachte er hasst mich.. er muss erkannt haben, was ich meinte. Yulon.. hör auf zu reden.. bitte. Aber er hört nicht auf. Er sagt: „Sie ist und bleibt meine Schwester und ich werde sie immer lieben, ganz gleich was geschieht!“ Maritu meint: „Wie kommt man zu der Sinneswandlung?“ Yulon: „Ganz einfach. Meine Schwester, würde mich nie anlügen. Leider brauchte ich Vater dazu, um das zu sehen.“ Ich grinse, wie viel Dank ich ihm noch schulden mag. Ich weiß nicht, warum habe ich ihm nicht mehr vertraut? Ich sehe Vater, welcher mir zu nickt. Ich forme mit den Lippen: „Danke schön, Papa. Ich hab dich Lieb.“ Vater nickt nur und verschwindet. Ich grinse, es fühlt sich nun nicht mehr leer in mir an. Ich spüre, das ich alles habe, was ich brauche und der Tod von John Maritu, bringt mir meine Eltern auch nicht zurück. Ich denke zurück, an schöne Zeiten und muss lächeln. Dann bemerkt mich ein Gab: „Da she sen doh!“ Maritu ergreift die Chance, ohne das ich reagieren kann. Er greift meine Arme und drückt diese nach oben. Ich versuche mich zu wehren, tue allerdings nur mir selbst weh. Yulon: „Lasst sie!“ Ich sage nichts weiter dazu, lächle aber zu Yulon. Ich bin so froh, dass er es erkannt hat. Maritu meint: „Du hättest Xalia nur umbringen zu brauchen. Aber dazu, warst du ja scheinbar nicht in der Lage!“ Yulon grummelt. Ich bemerke seine Wut. Dann fällt mir ein, das Howard noch da ist. Aber ich höre niemanden etwas sagen. Also ist er wirklich auf Maritus Seite. Hätte ich mir denken können. John zieht meine Arme nach oben, wenn ich versuche mich zu wehren, wenn ich nach oben springen würde, zieht er sie bestimmt nach unten. Es würde also auf das selbe hinaus laufen. Ich denke nach. Es muss ein Schlupfloch geben. Das gibt es immer. Ich meine zu Maritu: „Ich werde immer stärker sein als Ihr! Wollt Ihr wissen wieso? Weil es Leute gibt, die mich lieben und weil ich Leute habe, die ich liebe! Deshalb tötet mich, es gibt Leute die mich Rechen würden! Durch meinen Tod, würdet Ihr nur eine Märtyrerin schaffen!“ John grummelt bloß: „Lieber eine Märtyrerin, als dich unter uns weilen zu lassen!“ Ich sage: „Wie Ihr meint. Doch auch Euer Volk gehört bereits mir. Tötet mich und es gibt Aufstände! Tötet Ihr die Bürger, so habt Ihr niemanden mehr, den Ihr regieren könnt!“ Yulon sieht mich an: „Xalia, ich kann dich nicht sterben lassen...“ Maritu meint bloß: „Das wirst du aber müssen!“ Ich erkläre: „Bestimmt, doch ich lebe nicht in der Vergangenheit! Nicht mehr! Ich brauche keine Rache! Ich lerne zu vergeben, sogar Euch! Sofern Ihr Reue zeigt und das ist etwas, was Ihr niemals tun könnt, vergeben und bereuen.“ John Maritu zieht meine Arme wieder runter. Ich brumme nur kurz auf. John zerrt mich mit ihm, weiter nach hinten: „Folgt uns und sie ist Tod!“ Yulon: „Xalia!“ Ich schüttele den Kopf: „Schon gut, Yulon ich komme schon klar.“ Yulon: „Ich aber nicht ohne dich!“ Ich: „Du brauchst mich nicht mehr, du bist bereits Erwachsen.“ Yulon: „Von außen betrachtet.“ Ich lächle: „Auch von innen. Denn da warst du immer schlauer, als ich.“ Yulon: „Xalia.. bitte...“ Ich sehe zu ihm: „Ich weiß was ich tue. Das weiß ich doch immer.“ John ist bereits genervt und geht mit mir weiter zurück. Ich nutze das. Ich gehe mit dem Kopf nach vorn und noch bevor er meine arme nach unten zieht, schlage ich meinen Kopf, gegen sein Kinn. Er schreit auf und lässt mich los. Schon bin ich Frei, mein Fuß gleitet nun gegen seine Wange. Maritu dreht seinen Kopf mit meinem Fuß und sieht mich an: „Jetzt bist du Tod!“ Ich grinse: „Kommt doch!“ John rennt auf mich zu, ich weiche zur Seite. Er stolpert und dreht sich wütend um. Er versucht es mit einem Fuß Kick, doch ich halte seinen Fuß fest. Er zieht diesen wieder weg. Dann versuche ich einen Fuß Kick, wobei er meinen Fuß schnappt. Ich versuche diesen Los zu reißen, doch das bringt nichts, also schleudere ich meinen anderen Fuß auch noch hoch und treffe seine Nase, welche nur knackt. Maritu zückt sein Schwert und ich meine Dolche. Yulon steht nur baff daneben und stottert: „Xal..lia.. du hast.. das.. ich.. unterschätzt.. haben.. Frauen..gut kämpfen..“ Ich meine nun: „Yulon, Pass auf! Howard!“ Yulon: „Was Howard?“ Auf-einmal stolpert Yulon nach vorn. Ich hab ihm doch gesagt, er soll aufpassen und schon kämpft auch Yulon. Maritu sieht zu mir: „Ach Schätzchen. Ich werde wieder geboren, wie sieht´s mit dir aus?“ Ich meine: „So oft wie Ihr geboren werdet, werde auch ich zurück kommen! Irgendwer muss Euch ja, in Eure Schranken weisen!“ Maritu steht nun in Kampfposition, mir gegenüber. Sowie auch ich in einer Passenden Kampfposition stehe. Wie erwartet greift Maritu als erster an. Ich springe ab und mache eine Rolle in der Luft, stehe mit meinem Rücken, gegenüber Maritu und drehe mich zu ihm: „Ich bin hier!“ Maritu kommt mit einem Kampfschrei auf mich zu gelaufen. Ich blocke dieses mal ab. Schlag um Schlag blocke ich ab. Maritu hat vielleicht viele Muskeln aber sein Fehler ist, er kämpft mit den Muskeln und nicht mit dem Herzen, weder noch mit dem Verstand. Das ist mein Vorteil, denke ich. Ich rutsche zwischen seinen Beinen durch und streife mit meinen Dolchen, an seinen Beinen entlang. John geht auf die Knie, spuckt zur Seite und stellt sich wieder hin: „Keine Sorge. Die können mir gar nichts. Sie sind nicht Heilig.“ Ich grinse. Heilige Dolche benötige ich. Dann fällt es mir wieder ein. Dalajon. Vaters geheiligtes Schwert. Ich sehe nun zu Maritu und gehe rückwärts, während er auf mich zu geht. Wo war Dalajon noch einmal? Ich sehe zu Boden. Maritu: „Schon genug vom entfachten Feuer?“ Das ist sein zweites Problem. Keine Selbstbeherrschung und er Unterschätzt seine Gegner. Ich meine: „Wieso? Ihr greift doch nicht mehr an. Seit Ihr auf-einmal ein Mädchen geworden?“ Maritu grinst und rennt auf mich Los. Er lässt sich Provozieren. Der Kerl hat wirklich keine Selbstbeherrschung. Also Provoziere ich einfach weiter. So gewinne ich Zeit. Doch sein Vorteil. Ich weiß nicht, wie viel Ausdauer ich habe. Naja, ich habe schon genug durchgemacht. Das warten, auf die Begegnung mit Hohlbirne, den Winter. Sowie auch die Geburten von den kleinen. Also schaffe ich das hier um Längen, hoffe ich. Ich blocke erneut ab und täusche an, ihn am Bauch treffen zu wollen, schieße aber mit dem anderen Dolch bereits auf seinen Arm. Er lässt sein Schwert fallen. Doch er lacht bloß. Howard wirft ihm einen Dolch zu. Ich weiche erstmal zurück. Wo ist Dalajon? Unter dem Thron? Nein. Xalia, denk wie Vater. Na los. Wo würdest du dein Schwert hinpacken? So das ich es die ganze Zeit erreichen kann und für jeden Offensichtlich. Eines der Familien Schwerter. Ich schaue über den Eingang. Sie sind noch da. Ich mache 5 Flick Flak´s zum Eingang und springe Hoch, ziehe somit beide Schwerter und lasse meine Dolche noch vor dem ersten Flick Flak in meine Stiefel geleiten. Das eine Schwert, beginnt aufzuleuchten, in weiß, wie ein Blitz so leuchtet es die ganze Zeit in meiner Hand. Das was nicht leuchtet werfe ich weg: „Traust du dich immer noch Jonny?“ John knurrt, hat aber bereits sein Schwert wieder. Yulon und Howard haben aufgehört zu kämpfen. Howard kniet vor mir nieder. Jetzt weiß ich nicht, was er will, soll mir recht sein. Maritu rennt auf mich zu und ich schlage mit meinem Schwert. Er muss dieses mal ab blocken. Ich schlage nun auf Maritu ein, ohne auf ihn zu achten. Dieser Idiot, er hat mein leben zerstört. Meine Familie zerstört. Er wollte mir sogar Yulon weg nehmen! Das werde ich nie wieder zu lassen! Ich schlage auf einmal wie wild geworden und unkontrolliert auf Maritu ein. Das Schwert hört auf zu leuchten und Maritu ist in einer Ecke gedrängt. Das bringt mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Als ich wieder klar denke, wofür ich eigentlich kämpfe, leuchtet das Schwert wieder. Ich verstehe. Es leuchtet nur aus gutem Zweck. Das Schwert dampft nun und eine Schrift darauf, beginnt zu glühen. Es ist eine sehr alte Schrift. Ich lese es; kämpf für das gute und Hilfe wird geboten dir. Wie Vater es versucht hat, mich zu lehren. Ich lächle: „Also John, mein letztes Angebot. Ihr werdet nicht sterben, wenn Ihr mir folgt. Ihr müsst nur reue zeigen!“ John spuckt mich an: „Nur über meine Leiche!“ Ich atme auf: „Wie Ihr wünscht. Ruht in Frieden John.“ Ich schlage mit dem Schwert, John will ab blocken, doch dann stoße ich es von vorn in sein Herz hinein. Ich sehe in Johns Augen. Er grinst: „Es.. ist.. kein.. Pfahl...“ Yulon kommt zu mir und gibt mir einen Pfahl. Ich ziehe das Schwert heraus und donnere ihm den Pfahl hinein: „Jetzt ist es einer...“ John: „Wir...sehen...uns,.. wieder..versprochen..“ Dann fällt er Tod zu Boden. Ich sehe John an: „Schaff ihn in einen Sarg.“ Yulon: „Aber Xalia..“ Ich: „Nichts Xalia. Du hast deine Seele wieder und John wird keinem mehr weh tun können. Jeder hat eine Würdige Beerdigung verdient! Jeder, Yulon.“ Yulon sieht mich geschockt an: „Er hat Vater und Mutter..“ Ich unterbreche: „Auf dem Gewissen? Ja ich weiß! Doch wieso? Es muss irgendwie begonnen haben. Wir sind da, denke ich, nicht ganz unschuldig. Zudem, er ist Tod! Er hat kein Gewissen mehr. Hatte er nie, auch nicht als er lebte...“ Yulon tut endlich was ich sage und ich gehe zu Howard, welcher nur traurig zu Boden sieht. Ich meine: „Es tut mir leid Howard.. es musste sein...leider...“ Howard sieht mich an und steht auf: „Ich denke, ich verstehe das... aber.. du weißt doch schon, warum er so war...“ Ich lächle: „Ja, ich schon aber Yulon nicht.. und das soll er auch nicht... er soll unsere Eltern nicht anders kennenlernen.“ Howard meint: „Tut mir leid, das ich so war...“ Ich grinse: „Hey, er hat ja auch mich manipuliert.“ Er nickt: „Ja, darin war er sehr gut.. Xalia.. ich denke es .. wäre gut, wenn wir in eine Friedvolle Zukunft gehen.“ Ich nicke: „Das würde mich freuen. Ich setze einen Vertrag auf. Dann lasse ich noch mit mir verhandeln, wenn er Euch nicht gefällt.“ Howard nickt: „Vielen dank.“ Yulivon kommt auf-einmal durch die Tür: „NAMA, NAMA HELF, HELF DAPA, DAPA. HELF NAMA! DAPA AUA MAHE!“ Jake kommt hinterher: „YULIVON!“ Yulissa rennt hinter Jake her. Yulivon versteckt sich hinter mir und klammert sich an mich. Jake bleibt stehen, als er mich sieht: „Xalia?“ Ich nicke: „Ja?“ Jake: „Du siehst anders aus.“ Ich lächle: „Ich weiß.“ Jake: „Yulivon!“ Yulivon: „Nama helf?“ Yulissa: „Dapa!“ Jake: „Yulissa?“ Ich frage mich so langsam, ob ich mir sorgen machen sollte. Frage aber trotzdem: „Was soll Yulivon angestellt haben?“ Jake meint: „Na ja, er ist weg gelaufen, nachdem du weg warst. Ich bin ihm gefolgt und Yulissa ist mir gefolgt.“ Ich sage: „Aber dann ist sie doch auch weg gelaufen.“ Jake sieht zu Yulissa: „Ja.. warte stimmt! YULISSA!“ Ich klatsche mir ein paar gegen die Stirn. Yulissa meint bloß: „Oh oh.. dapa ose..“ Jake sieht Yulissa erst böse an, doch dann meint er: „Ohhh du bist so süüß, nein echt.. ich kann dir nicht böse sein...“ Ich meine: „Aber auf ihn?!“ Jake: „Ja.. aber.. ich meine.. er, er ist.. weg gelaufen.. und das allein..“ Ich: „Ja! Aber sie auch!“ Howard fragt: „Wieso teilt Ihr sie Euch nicht?“ Ich sehe Jake an: „Das ist eine wundervolle Idee! Du nimmst Yulissa und ich kümmere mich um Yulivon!“ Jake: „Wie du meinst..“ Dann nimmt er Yulissa und geht auf ihr Zimmer. Alles wird seinen gewohnten Gang gehen. Da wir jetzt wieder in Levritan leben können. Ich nehme Yulivon mit auf sein Zimmer. Es war zu leicht. Maritu zu töten, war einfach zu leicht. Ich hab getan, was er wollte. Ich habe das Schwert gewechselt. Er wird nicht zurück kehren. Er ist ein Vampir und mit dem Pfahl, habe ich ihn getötet. Auf-einmal kommt jemand in mein Zimmer gestürmt, erst als ich mich drehe, sehe ich, dass es Levrox ist. Er meint: „Oh Xalia..“ Dann rennt er auf mich zu und nimmt mich in seinen Arm. Ich umarme auch ihn. Irgendwie fühle ich mich in seinem Arm geborgen, wie bei Vater und wie bei Jake. Ich sage: „Hey.“ Er erwidert: „Das ist das einzige was du sagst? Ich dachte, dir wäre sonst was geschehen.“ Ich antworte: „Was denn der Tod?“ Er schüttelt den Kopf: „Sterben tust du nicht. Du wirst höchstens verletzt, aber solange dein Herz schlägt, gibst du nicht auf.“ Ich lächle. Er zieht Präzise Schlüsse. Wie auch ich. Vielleicht sind wir gar nicht so verschieden. Ich versuche einfach mal, mit ihm auszukommen. Yulivon kommt auch dazu und hält sich an meinem Bein fest. Ich streichele seinen Kopf. Levrox sieht mich an: „Also dann Schwester. Kann ich hier wohnen, mit meiner Familie?“ Ich nicke: „Ja, musst du sogar. Außerdem.. du solltest König sein. Du bist der Erstgeborene.“ Levrox: „Nein. Das wäre nicht..“ Ich unterbreche: „Doch wäre es. Wir haben die selbe Mutter.“ Levrox: „Du wirst das aber viel, viel besser hinbekommen.“ Ich grinse. Da hat er vermutlich recht. Aber ich möchte so sehr, das er auch was davon hat. Okay dann eben anders. Ich meine: „Dann wirst du aber zumindest mein Berater. Meine Rechte Hand. Neben Jake.“ Er nickt: „Einverstanden.“ Levrox verlässt den Raum wieder. Irgendwie kann ich mir keinen besseren, großen Bruder vorstellen. Ich sehe runter zu Yulivon. Er fragt: „Ause?“ Ich nicke und lächle: „Ja, das hier ist unser Zuhause.“ Auf-einmal freut sich Yulivon richtig. Das ist echt süß. Aber was ist, wenn es wieder Krieg gibt? Ich werde ihn darauf vorbereiten müssen. Laufen kann er ja schon. Wie lang ist es jetzt etwa her? Die frage stellte ich mir etwa vor 4 Wochen auch schon einmal, also 5 Monate. Ich bringe Yulivon auf sein Zimmer und gehe dann in meines, was eine Etage höher ist. Xet kommt in mein Zimmer: „Xalia.“ Ich meine: „Xet? Wieso will heute jeder etwas von mir und wieso, können die beiden schon laufen? Es liegt daran, das sie Zauberwesen sind, richtig?“ Xet sieht mich an: „Ja, es freut mich auch Euch zu sehen. Zudem seit Ihr weg gelaufen, wir haben uns alle Sorgen um Euch gemacht. Was eure Kinder Betrifft. Ja, es liegt daran. Beide sind Drachen. Wie Ihr.“ Ich sehe zu Yulivon und dann zu Xet. Wenn das so ist, muss Yulivon schnell lernen. Er muss sich kontrollieren können und er muss kämpfen können. Doch das muss leider noch warten, bis er größer ist. Ich warte einfach ein bis zwei Jahre, dann wird er lernen müssen. Ob er will oder nicht. Ich gehe zu Yulivon hinunter: „Und was willst du machen?“ Yulivon sieht mich an: „Bieln.“ Ich lächle: „Was möchtest du denn Spielen?“ Yulivon überlegt und antwortet dann: „Hopp hopp.“ Ich sehe ihn an: „Hopp hopp?“ Yulivon nickt: „Hopp, hopp, hopp, Pfff, mah lallot.“ Ich denke nach... was ist Pff.. vielleicht fällt es mir noch ein. Hopp hopp hopp Pff...Natürlich Pferdchen.. lauf Galopp. Ich frage: „Willst du nicht mal mit, auf einem echten Pferd reiten?“ Yulivon macht große Augen und nickt. Ich lächle: „Na dann.“ Ich nehme Yulivon auf den Arm und gehe mit ihm in den Stall. Yulivon lacht: „Pff.“ Ich grinse. Dann stelle ich Yulivon hin, nun sieht er mir begeistert zu, wie ich das Pferd striegele und aufsattele. Dann nehme ich Yulivon und setze ihn auf das Pferd. Ich schwinge mich auf das Pferd, als ich sicher bin, das Yulivon sitzt. Dann reite ich aus dem Stall hinaus, in den kleinen Wald. Yulivon hat unglaublich viel Spaß dabei. Ich reite durch die Bäume. Doch das tue ich sehr vorsichtig, da ich nicht will, dass das Pferd in dieser, noch immer währenden Eislandschaft ausrutscht. Ich sehe mich um, frage dann den kleinen: „Gefällt es dir?“ Yulivon lacht: „Nama bebe.“ Ich grinse. Ich bin also die beste. Wie du meinst kleiner. Ich reite etwa eine Stunde mit ihm und reite dann wieder zurück. Ich stelle das Pferd zurück, hebe Yulivon herunter und sattele das Pferd ab. Yulivon grinst bloß. Er scheint glücklich zu sein. Eines wundert mich jedoch gerade. Wo ist Yulon? Ich nehme Yulivon auf den Arm und will gerade in das Schloss gehen als plötzlich Levrox ruft: „Xalia! Du musst mit kommen!“ Ich sehe ihn an. So ruft er sonst nie... ich setze Yulivon ab und sage: „Yulivon, geh du zu Papa.“ Ein glück steht Jake da schon. Doch auch er ist eher niedergeschlagen. Spielt aber mit Yulissa. Yulivon geht zu Jake. Ich gehe mit Levrox, er bringt mich dahin, wo Yulon, Maritu hinbringen sollte. Dann der erste Schock. Der Sarg ist leer. Ich sehe hoch: „Yulon!“ Nicht schon wieder. Nein.. Ich sehe ihn an: „Yulon.. bitte nicht schon wieder.. ich hab dich doch gerade erst wieder bekommen... auch wenn du böse bist.. bitte lass mich nicht noch einmal allein.. das erlaube ich dir nicht..“ Yulon: „Nein..du musst mich gehen lassen.. dieses mal verstehe ich... bitte.. lass mich gehen Xalia.. nimm mir den Schmerz...“ Ich sage: „Nein.. das darfst du nicht... ich will dich nicht noch mal verlieren, ich kann nicht...“ Yulon: „Ich verstehe nun und... ich Liebe dich... so...werde.. ich... dich... niemals... töten.. können...“ Ich meine: „Ich sterbe wenn du stirbst...“ Yulon schüttelt den Kopf: „Lebe... für mich.. lass mein... Opfer nicht umsonst gewesen sein....ich..liebe ...dich...“ Yulon hört auf zu atmen. Dieses mal ist er gänzlich Tod und ich breche zusammen: „NEIN! Yulon!“ Ich weine und sitze am Boden. Levrox nimmt mich in den Arm, doch ich registriere nichts mehr. Meine Welt ist nun zerstört, vollkommen niedergeschlagen. Maritu ist weiterhin am Leben. Nein. Nicht mit diesem Opfer! Levrox umarmt mich. Ich weine und weine, meine Tränen sind nun nicht mehr zu stoppen. Jemand steht in der Tür und rennt auf mich zu: „Nama.. Otell...Udon...“ Ich weine weiterhin und weiß nur noch, dass es Yulivon ist, der vor mir steht. Er hält mich nun lieb: „Nama..ne..eine...“ Levrox: „Yulivon..komm bitte...Jake..“ Jake kommt hinein, Yulissa ist nicht dabei, Levrox geht mit Yulivon nach oben. Ich sitze am Boden auf knien und weine. Jake hebt mich hoch und geht mit mir nach oben. Wir gehen auf unser Zimmer, ich weine noch immer. Jake hält mich im Arm, er zeigt mir, das ich ihn immer habe. Das er da ist, in guten wie in schlechten tagen: „Es ist meine schuld... ich habe ihm gesagt er soll... er soll ihn weg bringen...“ Jake schüttelt den Kopf: „Niemand konnte wissen, das er noch lebt..“ Ich sage: „DOCH! Ich habe es gewusst Jake. Es war zu leicht! Ich hätte sofort nach sehen sollen! Ich will zu Yulon...“ Ich stehe auf und will zu ihm. Doch Jake hält mich fest: „NEIN Xalia! ES REICHT JETZT!“ Ich versuche panisch, mich los zu reißen, ich will unbedingt zu ihm. Jake: „Xalia hör auf!“ Ich: „NEIN! Ich will zu ihm!“ Levrox kommt hinein: „XALIA!“ Jake hält mich fest und nun drückt mich Levrox zurück auf mein Bett: „BLEIB LIEGEN!“ Ich wehre mich: „Lass mich zu ihm... ich will ZU IHM!“ Levrox: „NEIN!“ Nun weine ich, in Levrox griff. Doch niemand tröstet mich. Ich weine Hilflos unter meinem Bruder. Mein Bruder.. Yulon... er war auch mein Bruder... er ist noch mein Bruder... er ist nicht Tod! Ich weine mich in den Schlaf.

12.8.14 20:00

Letzte Einträge: 11. Kapitel: Xet , 12. Kapitel: Neu in John Maritus Levritan, 13. Kapitel: Neue Identität, 15 Kapitel: Yulons Beerdigung, Krank zur Arbeit wegen Leitung

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen