4. Kapitel: Die wahre Königin

Ich sehe, wie viele fallen und verletzt werden. Ich kämpfe mit. Ich Töte einen Vampir rechts von mir, töte ihn mit meinem Dolch, welcher in Weihwasser getaucht wurde, so wie jede Waffe der Ritter und Soldaten. Dann schlage ich links zu. Ich steche in unzählige Vampire. Bis ich ihn sehe. Maritu. Ich werde so wütend. Ich rase auf ihn zu, alle um uns herum habe ich ausgeblendet, jetzt gibt es nur noch mich und ihn. Auf einmal werden alle auf uns aufmerksam. Die Vampire wollen gerade auf mich los gehen, da ruft Maritu: „STOPP SIE GEHÖRT MIR!“ Während er mit mir kämpft. Ich höre mein Herz rasen. Rasen vor Wut und Rache. Ich will ihn Tod sehen. Tod. Ich bin noch nicht außer Atem, als Maritu mir plötzlich meine Dolche weg schleudert. Er meint: „Na süße. Unbewaffnet!“ Ich schüttele den Kopf und er versteht nicht. Ich renne an seiner Brust hoch, machen einen Salto und fange meine Dolche, ich stehe jetzt mit meinem Rücken, zu Maritus Rücken, welcher noch verarbeitet was gerade geschah. Ich nutze diese Gelegenheit und warte bis er sich dreht. Als er mir in meine Augen sieht, steche ich zu. Ich sage: „Dein Blut stirbt aus.“ Er geht vor mir auf die knie und fällt leblos zu Boden. Plötzlich ein Schrei: „VATER!“ Ich verstehe nicht. Als ich registriere, dass es wie damals ist. Meine Mutter tötete Johns Vater und John sah zu. Ich tötete John und einer seiner Söhne, sah das. Ich habe nichts verhindert. Ich habe die Geschichte, unserer vorfahren weitergeführt. Eine Wache zerrt ihn weg: „Mein Prinz Zakat. Ihr müsst mit kommen.“ Ich sehe Zakat in die Augen und will ihn ebenso töten, doch Howard hält mich zurück: „Xalia, lass gut sein. Er hat nichts damit zu tun.“ Ich sehe ihn an und nicke nur. Wir gehen schließlich zurück ins Schloss, ich helfe den Verwundeten hinein. Jake steht an der Seite und als er mich sieht, schließt er mich in den arm: „Du lebst.“ Ja, ich lebe. Aber er weiß nicht, das ich den selben Fehler tat, wie meine Eltern. Also Lebe ich nicht. Ich tue das, was man von mir verlangt. Mir wird schlecht und ich übergebe mich. Ich vergaß in dem ganzen Tumult, das ich ja Schwanger bin. Alle warten noch auf Howard, er beginnt eine Rede: „Ich bin wirklich stolz auf Euch alle. Wir hatten wenig Verluste, dank unserer Xalia. Morgen Abend wird eine Siegesfeier statt finden! Xalia, sag noch etwas dazu!“ Alle starren zu Jake und mir. Ich lasse von ihm ab. Ich sage etwas: „KEINE SIEGESFEIER! Der Tod darf nicht gefeiert werden! Es sind Leute gefallen! Und Ihr sagt nichts besseres, als ich bin stolz? Sicher bin ich das auch, aber wenn es eine Feierlichkeit geben wird, werde ich nicht dabei sein! Ich werde Morgen zu den Leichen gehen und sie verabschieden! So etwas, nennt man stärke! Nicht wie man gebaut ist! Das innere zählt, durch das innere findet man doch erst die Kraft dazu, zu Kämpfen!“ Mit diesen Worten verlasse ich den Saal und gehe auf mein Zimmer. Jake folgt mir und lächelt mich an, als ich auf dem Bett sitze. Ich frage ihn: „Was?“ „Ich Liebe dich. Das war eben eine gute Aktion.“ „Ich Liebe dich auch. Und diese Aktion hast du mich doch gelehrt. Oder Lehren wollen.“ „Es ist schön, dass du das jetzt begreifst.“ Ich begreife, er hat recht. Da fällt mir ein. Mein Kind wird es genauso schwer haben wie ich. Es wird allein groß werden müssen. Nein, das darf nicht geschehen. Jake setzt sich zu mir: „Xalia, Ruh dich aus. Du hast in letzter Zeit kaum geschlafen.“ Ich nicke, dann legt sich Jake hin, ich ziehe mir noch Schlafsachen an und kuschele mich an ihn. Ich schlafe in Jakes Arm ein. Ich träume etwas chaotisches. Aber es ist so unrealistisch. Wieso bin ich in meinem Traum ein Vampir? Ich wache auf und der Raum wird bereits von der Sonne erhellt. Jake liegt neben mir und schläft noch. Ich sehe ihn an. Muskeln hat er dazu bekommen. Ich sehe auf seiner Linken Schulter eine Narbe, die hinter den Rücken verschwindet. Seine Haare sind ein bisschen länger, das steht ihm. Es blitzen seine Blauen Augen auf. Er lächelt: „Na, gut geschlafen?“ Ich nicke: „Besser als sonst.“ Er legt seine Arme um mich. „Heute verabschieden wir die Leichen.“,sagt er. Ich antworte: „Ja das tun wir.“ Wir bleiben noch kurz liegen und dann stehen wir auf, um uns anzuziehen. Aber was soll ich Anziehen? Etwas weißes? Oder doch Schwarz? Nein, ich weiß schon. Ich nehme mir ein Rotes Kleid heraus. Ich ziehe es an. Es geht mir bis kurz über die Knie. Dreiviertel Ärmel, wobei der Stoff, beim ende des Ärmels, zum Boden hinunter hängt. Das Rote Kleid hat ebenso nur Stoff, welches an dem Kleid befestigt ist und Hängt hinunter bis zu den Knien. An meiner Brust ist alles fest, ein dünner, Schwarzer Gürtel aus Leder, sitzt unter meinem Busen. Ich drehe mich. Der Stoff welcher Lose hinunter hängt, dreht sich mit mir. Ich stoppe. Dann mache ich mir noch einen Pferdeschwanz, auch meine Haare sind gewachsen. Jake kommt zu mir. Er hat auch Rote Sachen an. Einen Rotes, dünnes, langärmliges Hemd und eine Schwarze Hose. Er sagt: „Wunderschön.“ Ich lächle. Er nimmt meine Hand und geht mit mir erst einmal was essen, bevor wir die anderen verabschieden. Am Tisch sagt niemand etwas, Howard scheint ziemlich sauer auf mich zu sein. Das ist sein Problem. Der Saal ist dennoch geschmückt worden. Die Feier wird stattfinden, jedoch ohne mich. Ich werde nicht erscheinen! Niemals! Jake wird auch bei mir bleiben, er steht immer zu mir. Selbst wenn ich schlimme Fehler begehe. Nelxavia sitzt einfach nur da und sagt weiter nichts. Ich weiß sie würde die Feierlichkeiten auch am liebsten meiden. Aber sie muss zu ihm stehen. Howard ist zwar ein guter König, jedoch Kontrollsüchtig. Nach dem Essen, gehen Jake und ich auf die Wiese. Es sind viele Familien dort, die Trauern. Wir haben, wenn ich es so sehe, nur 30 Tote. Abgesehen von dem nur, denn die Familien, müssen jetzt, ohne den Haupternährer leben. Es ist meine Schuld. Nelxavia stellt sich neben mich: „Viele Tote.“ Ich nicke: „Ja.“ Ich gehe los, ich schließe von jedem die Augen und flüstere immer ein Gebet in das Ohr, des Toten: „Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. Amen.“ Die Familien bedanken sich immer jeweils bei mir, es ist niemand sauer auf mich. Ich stelle mich gerade auf einen, etwas erhöhten Punkt der Wiese, da sehe ich jene kommen, die gekämpft haben. Die Armee, die an meiner Seite war, alle sind gekommen, um sich zu verabschieden. Sie knien sich vor mich hin. Dann erwähle ich 30 von ihnen, welche eine Fackel in die Hand bekommen. Sie stellen sich zu den Toten und warten auf mein Zeichen. Ich beginne: „Wir verabschieden heute 30 gute Ritter und Soldaten. Es waren Väter, Söhne oder Brüder. Verwandte, Familie und Freunde. Jetzt sind sie erlöst, in die ewigen weiten des Todes, auf dieser Reise benötigen sie einen letzten Segen.“ Ich hebe meine Arme, meine Hände halte ich wie beim Segen, in die Luft: „Es segne dich Gott, der Vater, der dich nach seinem Bild geschaffen hat. Es segne dich Gott, der Sohn, der dich durch sein Leiden und sterben erlöst hat. Es segne dich Gott, der Heilige Geist, der dich zum Leben gerufen und geheiligt hat. Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist geleite dich durch das Dunkel des Todes. Er sei dir Gnädig im Gericht und gebe dir Frieden und ewiges Leben. Amen.“ Ich male ein Kreuz in die Luft, dann werden die Leichen angezündet. Alle stehen auf und halten sich an der Hand, wir stehen im Kreis um die Toten, alle mit gesenktem Kopf. Ich spreche noch ein Gebet: „Ewiger Gott und Vater, du allein bist mächtig und Gnädig: Gib unseren Endschlafenden die ewige ruhe. Lass ihnen dein Licht leuchten und vereine sie mit denen, die du vollendet hast. Uns alle lass dereinst dein Angesicht schauen und deine himmlische Herrlichkeit erlangen. Amen.“ Alle wiederholen: „Amen.“ Wir stehen im Kreis, bis die Toten verbrannt sind. Die Asche lassen wir mit dem Wind verwehen. Jake flüstert zu mir: „Gut gemacht, Xalia.“ Ich nicke und denke an Yulon, ihn habe ich hiermit auch verabschiedet. Nelxavia fragt: „Woher kannst du das?“ Ich sehe zu Ihr: „Meine Eltern haben mich gelehrt, die Toten zu Respektieren, sie zu verabschieden, wie es sich gehört und den Tod als Freund zu betrachten, nur meine Rache hatte mich das ganz vergessen lassen.“ Nelxavia: „Ich habe mich geirrt, meine kleine Xalia ist noch immer da.“ Ich grinse, Nelxavia nimmt mich in den arm: „Das war super.“ Dann lässt sie mich los. Jake sieht stolz zu mir hinüber. Die Armee, sieht mich respektierend an. Die Familien und Freunde, sehen bedankend zu mir. Ich sage: „Sie sind nicht umsonst gestorben! Ich werde einen weg finden, dem Krieg eine Ende zu bereiten! Denn es hat mit meinen Eltern angefangen und wird mit meinem Kind enden!“ Alle jubeln mir zu, dann gehen Jake und ich wieder auf mein Zimmer. Nelxavia geht zurück zu Howard, jedoch hört man heute niemanden mehr arbeiten, kein lachen und keine Musik. Das ganze Königreich schweigt, für die Opfer. Jake sagt: „Das war große Leistung Xalia, wenn du willst, kannst du alles schaffen weißt du?“ „Die Kraft dazu gibst du mir, ohne dich würde ich nicht sein.“ „Wirst du jetzt doch sentimental?“ „Ich finde zu mir zurück.“ Jake lächelt noch immer. Ich habe viel begangen, was falsch war. Ich tat es, um die meinen zu beschützen. Ich habe aber nie daran gedacht, das durch mich, meine Kinder leiden würden. Ich wollte auch eigentlich keine Kinder. Aber mit Jake, ist das ne ganz andere Liga. Er ist der beste Vater, Freund und Mann der Welt. Ich habe ihn gar nicht verdient. Aber vielleicht, besteht mein Schicksal endlich mal auf etwas Glück. Glück, ich glaube nicht daran, aber für Yulon, sehe ich Glück als Liebe an. Ich hätte an stelle von Yulon gehen sollen. Ich gehe zum Fenster und sehe hinaus, ich lasse meinen Gefühlen freien lauf. Ich spüre wie eine Träne über meine Wange rollt, danach folgen mehr und ich weine schließlich. Jake hat sich zu mir Gesellt. Er nimmt mich in den arm: „Es ist nicht schlimm, zu Trauern, Xalia. Ich weiß, du denkst an Yulon.“ Ich nicke und sehe dann zu Jake: „Jake, wenn wir eine Tochter bekommen, soll sie Yulissa heißen, wegen Yulon... und wenn wir einen Sohn bekommen, ich will ihn nicht Yulon nennen, denn jeder hat einen eigenen Namen verdient, aber statt Yulon, könnten wir ihn Yulivon nennen.“ Jake nickt: „Oke.“ Ich versuche zu lächeln, ein kurzes lächeln blitzt auf. Jedoch weine ich weiter, in Jakes Armen. Jake schließt mich in seinen Arm, wie er mich damals, mit offenen Armen im Dorf begrüßte. Mein Dorf, Darolen, es liegt im Reich von Maritu und Zakat wird wissen, das ich von dort komme. Ich schreie auf: „NEIN!“ Jake erschrickt ein wenig. Ich sehe ihn an und flüstere: „Darolen.“ Jake begreift was ich ihm Mitteilen will. Er nickt mir zu und als wenn wir unsere Gedanken gelesen hätten, ziehen wir uns Lederrüstungen an. Darüber unsere Umhänge. Wir gehen los, doch am Tor angekommen, bemerken wir, das die Tür geschlossen ist. Wir versuchen es wo anders, doch keine Chance, wir sind in der Burg eingeschlossen. Aber wieso? Hat Howard nicht gefallen, das ich mich gegen ihn stellte? Es war nur meine Meinung. Aber was hat sich verändert? Natürlich, ich kann ihm gefährlich werden, aber nur wenn, es unser Reich wäre, was er Regiert. Das was vor 200 Jahren verschwand, wovon Vater mir immer erzählte. Denn das Reich, hätte nach seinen Vorfahren, ihm gehört. Danach hätte es dem gehört, der zu erst Geboren wäre. Da Yulon es nicht mehr sein kann, bin ich es. Natürlich. Ich sage: „Jake, komm mit mir.“ Er nickt und folgt mir dann. Ich gehe in den Thronsaal. Howard und Nelxavia sitzen jeweils auf einen Thron. „König Howard, ich kenne die Geschichte des Landes. Zunächst, dachtet Ihr, das ich Euch nicht gefährlich werden könnte, aber jetzt wisst Ihr es. Ich bin ein Drache! Der Drache, auf dessen Thron Ihr sitzt!“,meine ich. Nelxavia lächelt, sie scheint erleichtert, das ich es herausfand. Howard sieht ernst zu mir und auch sauer: „So, du weißt es also. Was willst du tun?“ Ich sehe ihn an: „Ich will den meinen Platz!“ Howard lacht und packt Nelxavia: „Den wirst du nicht bekommen! Ich habe sie, die letzte deiner Familie, nicht wahr?!“ „Nelxavia! Lass sie Los!“ „Oh, sind wir schon eine Hoheit?! Leg dich nicht mit den Maritu an, kleines!“ Ich verstehe nicht und baff schreie ich: „WAS?! Ihr, Ihr seit doch, ein Levritan!“ Er schüttelt den Kopf: „Sie ist die Levritan! Ich bin ein Maritu!“ Ich bin erschrocken. Gerade als ich noch was sagen will, sticht jemand einen Dolch, in seinen Rücken, Howard sinkt zu Boden, Tot. Doch wen sehe ich als Howard auf dem Boden liegt? Twarin, er steht hinter Howard und ist genauso erschrocken, wie ich. Ich bemerke, dass er noch nicht registriert, was er getan hat. Jake zieht sein Schwert. Doch ich stelle mich dazwischen: „STOPP! Er ist unser Freund. Er hat mir damals geholfen.“ Jake steckt sein Schwert weg, ich drehe mich zu Twarin, welcher nun zu uns nickt. Ich lächle: „Danke, Twarin.“ Er antwortet: „Selbstverständlich.“ Nelxavia sieht bedankend zu Twarin und lächelt bloß, die ganze Zeit zu ihm. Ich frage: „Wart Ihr mal zusammen?“ Nelxavia stottert: „Was... wir? Nein.. nein..“ Twarin versucht sie zu bestärken: „Wir doch nicht.. das würden wir nie.. nie sein..“ Ich grinse: „Erwischt, sagt, was ist denn geschehen?“ Nelxavia ist nun eher traurig, antwortet trotzdem: „Nun ja, Howard bedrohte mich damals, dass wenn ich nicht mit spielen würde, er Twarin Foltern würde.“ Ich verstehe: „Nicht weiter erzählen, ich kann das nachvollziehen.“ Nelxavia und Twarin scheinen sehr glücklich zu sein. Twarin sieht zu mir: „Weißt du noch, was ich dir sagte, dass ich in einen Vampir unfreiwillig verwandelt wurde?“ Ich nicke, sicher weiß ich das noch, ich schwöre, wenn er jetzt sagt, dass er es doch wollte, dann ist er Tod, nicht weil er ein Vampir ist, sondern weil er gelogen hat. Twarin erzählt weiter: „Nun ja, der Vater, deines Urgroßvaters hatte mich gefunden. Ich solle auf den Thron aufpassen, bis es jemand entlarvt, ohne jemals eine Adlige gewesen zu sein. Ich sollte auf den Drachen des Levritan-Same warten. Das bist du!“ Ich schlucke, Drache, unwissend der Herkunft. Ich dachte damals, Vater hätte Spaß gemacht, mit dem Königreich, aber das war es nicht. Ich, eine Königin. Twarin sagt noch etwas: „Wir müssen dich nun noch Krönen.“ Ich nicke, Jake lächelt und geleitet mich zum Thron. Nelxavia holt die Adligen, das sind nur 4 Adlige Familien. Wobei nur der Herr des Hauses dabei ist. Sie stehen zu viert in einer Reihe vor mir. Jake steht etwas weiter außen. Nelxavia bekommt die Krone in die Hand, welche auf einem Kissen liegt. Ich knie mich vor den Thron, so das ich in die Richtung des Throns Knien tue. Twarin steht vor mir. Er nimmt ein Schwert, welches er auf meinem Kopf legt: „Dieses Schwert, wird euer Segen, es wird Euch beschützen, so wie Ihr dieses Volk beschützt. Es ist die eure Waffe.“ Er legt das Schwert vor mich. Dann holt er die Krone: „Diese Krone ist die eure, Ihr seit die, die wir brauchen. Sie gibt Euch Weisheit, welche Ihr bereits in Euch tragt. Möget Ihr die richtige Entscheidung treffen, egal welche es auch sei. Nun erhebt Euch, Königin Xaliana Levritan Same!“ Die Krone ist auf meinem Kopf. Ich stehe auf und drehe mich. Die vier Adligen Knien vor mir nieder. Jake kniet auch, Nelxavia steht bloß verbeugt da. Ich bin glücklich. Das Schwert in meiner Rechten Hand. „Eine Frage hab ich da aber noch. Ich heiße Xalia, nicht Xaliana.“ Twarin schüttelt den Kopf: „Euer Spitzname ist Xalia, zu dem musstet Ihr Euch Tarnen. Sicherlich wussten viele, das es ein außergewöhnlicher Name sei, doch Xaliana war immer bekannt.“ Endlich verstehe ich. Xaliana, so ist mein Name. Ich sage: „Der Name Gefällt mir.“ Jake, Nelxavia, Twarin lachen und auch bei den Adligen, ist ein grinsen zu sehen. Ich befehle: „Sagt dem Volk Bescheid, dass ich die neue Königin bin.“ Twarin nickt und gibt den Adligen das Zeichen, welche dann hinaus gehen. Ich rufe: „Wartet! Vorher müssen wir noch wen Krönen!“ Ich sehe zu Jake. Twarin nickt. Er holt nun die Krone, für den König und ein Schild. Jake kniet sich wie ich es tat, vor den Thron, nur das ich dieses mal die Zeremonie abhalten muss. Ich bekomme das Schild von Twarin. Ich weiß schon genau, was ich sagen muss. Ich halte das Schild mit dem Bild nach oben auf meinen unter armen: „Ich übergebe dieses Schild an dich, auf dass du das Volk und mich beschützen mögest. Denn du wirst der König sein, der den Beschützer darstellt.“ Ich lege das Schild auf den Boden, die Adligen stehen bereits in der Position, auf die Knie zu gehen. Ich bekomme die Krone, auch dieses mal weiß ich Bescheid, was zu sagen ist: „Diese Krone, soll dein Segen sein. Sie möge dir Weisheit geben und das Vertrauen zu mir, dass ich die Richtige Entscheidung treffe.“ Die Krone ist auf dem Kopf von Jake. Ich fahre fort: „Nun erhebt Euch, König Jake Levritan Same.“ Jake steht auf und gleichzeitig gehen die Adligen auf die Knie. Nelxavia und Twarin stehen verneigt da. Ich sage: „Nun steht auf und berichtet dem Volk, von dem neuen König und Ihrer neuen Königin.“ Die Adligen stehen auf, verneigen sich und gehen dieses mal. Man hört die Trompeten. Kurz darauf wird verkündet, dass Jake und ich der neue König und die neue Königin sind. Doch weiterhin, bleibt es still. Jake und ich wissen, dass der Ausflug nach Darolen warten muss. Jake sieht nachdenklich aus. Doch dann steht er auf und geht vor mir auf die Knie: „Königin Xaliana Levritan Same, wollt Ihr mich Heiraten?“ Ich bin erstaunt, dann jedoch glücklich: „Das hatte ich früher erwartet.“ Jake sieht mich an und fragt: „War das ein Ja?“ Ich grinse und nicke, ich bin so glücklich: „Ja, ja, ja tausendmal ja!“ Jake steht auf, ich springe vor lauter Freude in seinen Arm. Jake flüstert mir ins Ohr: „Ich Liebe dich, egal welche Art die deine ist. Ich Liebe dich, für deine Fehler und für das, was an dir so bemerkenswert ist.“ Ich grinse und sage: „Ich Liebe dich genau so, wie du mich.“ Jake lässt mich wieder herunter. Nelxavia und Twarin, schauen die ganze Zeit zu uns. Twarin grinst und fragt: „Wann soll denn Eure Hochzeit stattfinden?“ Ich grinse weiter, aber antworte: „2 Hochzeiten an einem Tag. Ihr werdet in der Kirche getraut. Jake und ich allerdings an dem See. Aber erst nach Euch.“ Twarin fragt sehr erstaunt: „Schon eine genaue Vorstellung, was?“ Ich nicke. Nelxavia weiß erst jetzt was passiert ist. Ich habe für sie einen Wunsch, einen bisher unerreichten Traum, in Erfüllung bringen wollen. Scheinbar sogar, ein unerreichter Traum für Twarin, denn beide sehen sich Fassungslos aber glücklich an. Es vergehen einige Tage, in denen die Hochzeiten vorbereitet werden. Mein Bauch ist noch immer dünn. Ein Glück, denn sonst würde ich bestimmt nicht mehr in mein Hochzeitskleid passen. Es sieht übrigens wundervoll aus. Mein Schleier ist hinten sehr lang und mit meinem Haar verflochten. Das Kleid geht bis zum Fußboden. Meine Ärmel sind Silber, sowie auch der Rand, an meiner Hüfte. Die Ärmel gehen bis zum Fußboden, schräg hinunter. Morgen ist unsere Hochzeit und in den Tagen der Vorbereitung, haben Jake und ich uns nicht gesehen. Ich vermisse ihn so. Nur bei unserem Tanz Unterricht, aber wir dürfen uns nicht berühren. Nicht mal miteinander sprechen. Wir Flirten aber immer mit den Augen und sagen etwas, in dem wir unsere Lippen formen. Meistens ist es: „Ich Liebe dich“ und : „Ich dich auch.“ Oder aber: „Ich vermisse dich.“ Doch auch dass, müssen wir Vorsichtig machen. Nelxavia und Twarin haben es nicht leichter und das obwohl sie so lange auf den Tag warten mussten, an dem sie sich wiedersehen. Ich freue mich so für die beiden.

10.8.14 04:29

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